Erstellt 19.06.08, 18:37h, aktualisiert 19.06.08, 18:57h
Der SPD-Parlamentarier Anton Schaaf sprach von einer Blockade der Union „aus rein ideologischen Gründen zulasten der Opfer“. Scharfe Kritik übten auch FDP und Grüne. „Es darf keine Opfer zweiter Klasse geben“, sagte FDP-Fraktionsgeschäftsführer Jörg van Essen und sprach von einem „Schlag ins Gesicht der Opfer“. Der sozialpolitische Sprecher der Grünen, Markus Kurth, nannte die Position der Union „völlig irrational“. CDU und CSU sollten ihre Haltung an der Lebenswirklichkeit ausrichten. „Es handelt sich bei den Gewalt- und Anschlagsopfern, die der Entwurf besser stellen will, um eine erfreulicherweise sehr kleine Personengruppe, von der wiederum nur ein Bruchteil in eingetragenen Partnerschaften lebt“, so Kurth.
Am 18. Januar hatten sich Union, SPD, FDP und Grüne unter Federführung des Bundessozialministeriums auf einen gemeinsamen Gesetzentwurf verständigt und ihn in die Ressortabstimmung gegeben. Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) wies den Entwurf im Februar aber zurück - unter Hinweis auf die zuvor einvernehmlich beschlossene Aufnahme der eingetragenen Lebenspartnerschaften zwischen Homosexuellen. (ksta)
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
Elf Jahre altes Mädchen vermisst
Druck ist immer größer geworden

Frankfurter Rundschau
Syrien - Kämpfe nahe DamaskusVoice of Germany - Die neue Stimme Deutschlands

EXPRESS
Vermisst! - Polizei sucht Jasmin M. (11) aus Köln-MerheimMaria aus der Ukraine - Dieses Junkie-Portrait gehört zu besten Bildern der Welt

Spiegel Online
Sexismus im Alltag: Die schrottreife Frau ab 50Berlinale-Blog: Und was hat das mit Ihnen zu tun?