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Rechtsextremismus

Kölner Schüler gegen "Pro Köln"

Erstellt 12.06.08, 15:57h

Kölner Schülerinnen und Schüler lassen sich für ein Poster fotografieren, um so gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren und ihre Ablehnung gegen die Organisation 'Pro Köln' zu dokumentieren.

Innenstadt - - Die Bezirksschülervertretung Köln macht mobil gegen die rechtsextreme Organisation 'Pro Köln', die immer wieder versucht, vor Kölner Schulen für ihre Politik zu werben. Um die jungen Leute vor diesem Gedankengut zu warnen, informierte die Arbeitsgruppe 'Schüler gegen Rechts' monatelang an den Schulen über rechtsextreme Tendenzen und wie ihnen begegnet werden kann.

Es blieb nicht bei Gesprächen. 2700 Schülerinnen und Schüler ließen sich für ein Poster fotografieren, um so ihr Bekenntnis zur Demokratie zu bekräftigen. Das Poster mit den Gesichtern der jungen Leute wurde gestern im DGB-Haus am Hans-Böckler-Platz vorgestellt. Es hängt jetzt als Großformat an der Fassade des Gebäudes und wird demnächst weitergereicht. Schon gibt eine Warteliste, auf der unter anderem die Kölner SPD-Zentrale steht.

Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes will sich dafür einsetzen, das Banner auch am Rathaus aufzuhängen. Tausend kleinere Plakate mit dem gleichen Aufdruck sollen in den nächsten Tagen an Schulen und in anderen öffentlichen Einrichtungen angebracht werden. Scho-Antwerpes Dank galt unter anderem den Lehrern, die die Aktion unterstützt hatten. 'Solche Lehrer braucht das Land', sagte sie unter dem Beifall der jungen Leute. Das Projekt, aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums finanziert, ist Teil des 'Lokalen Aktionsplans', der vom NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln koordiniert wird. (adW)



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