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Auszeichnung

Die Not ein wenig lindern helfen

Erstellt 26.06.08, 22:50h

Oberbürgermeister Fritz Schramma hat vier verdiente Ehrenamtler aus Köln für ihre Verdienste ausgezeichnet. Unter den Geehrten war auch RTL- Moderatorin Birgit Schrowange.

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Franz- Josef Bohle, Margret Lippold, Fritz Schramma, Ana Maria Preußer und Birgit Schrowange (v.l.) (Bild: Rakoczy)
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Franz- Josef Bohle, Margret Lippold, Fritz Schramma, Ana Maria Preußer und Birgit Schrowange (v.l.) (Bild: Rakoczy)

In einer Feierstunde hat Oberbürgermeister Fritz Schramma vier verdiente Ehrenamtler aus Köln für ihre Verdienste ausgezeichnet. „720 Millionen Euro müsste man ausgeben, würden die Stunden der vielen ehrenamtlich Tätigen bezahlt werden“, rechnete Schramma bei der Übergabe im Hansesaal vor. Neben drei weiteren verdienten Bürgern wurde RTL-Moderatorin Birgit Schrowange für ihre Arbeit gegen Kinderarmut mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Als Patin für zahlreiche Kinder in Bolivien, Georgien, Indien und Pakistan, aber auch als Unterstützerin verschiedener Hilfsprojekte erhielt sie von Schramma in Vertretung des Bundespräsidenten die Medaille. „Ich fühle mich sehr geehrt und werde weiter versuchen, den Kindern zu helfen. Auch vor unserer Haustür gibt es genug Not“, so Schrowange. Wenn jeder Bürger einen Beitrag zur Unterstützung des Elends leiste, sei schon vielen Menschen geholfen.

Neben Schrowange wurde Franz Josef Bohle aus Lindenthal mit dem Verdienstkreuz am Band geehrt. Bohle war bis zu seinem Ruhestand als Direktor im Bereich Gesundheit bei der Bayer AG in Leverkusen tätig. Während dieser Zeit hat er sich unter anderem als Aus- und Weiterbilder auf dem medizinischen Sektor verdient gemacht.

Ebenfalls mit dem Verdienstkreuz am Bande wurde Margret Lippold geehrt. Nach dem Motto „Vertragen statt klagen“ arbeitet sie seit zwölf Jahren als Schiedsfrau und hilft beispielsweise, zerstrittene Nachbarparteien wieder an einen Tisch zu bringen. Gleichzeitig arbeitet sie für die englische Oxfam-Hilfsorganisation, die sich für Not leidende Menschen einsetzt.

Ana Maria Preußer aus Ostheim erhielt ebenfalls das Bundesverdienstkreuz für ihre Tätigkeit in mehreren Pfarrgemeinden. So rief sie 1986 ein Peru-Projekt einer Solinger Pfarrgemeinde ins Leben und half mit, in einem Andendorf ein Altenheim und weitere Bildungseinrichtungen zu eröffnen. Zudem engagierte sie deutsche Ärzte, die kranke peruanische Kinder kostenlos operierten und ihnen so ein normales Leben ermöglichen. (bas)



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