Erstellt 14.08.08, 14:20h
„Cahier“ versammelt Galerien, Museen, Kunstvereine und Off-Spaces aus Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Leverkusen, Mönchengladbach und Krefeld und wird von den Teilnehmern finanziert. Zudem laufen Gespräche mit Sponsoren. Die Initiatoren des Projekts wollen ihre Publikation auch mit einem angemessenen Internetauftritt versehen. Ziel des Programmhefts sei es, den Anbietern der Region und ihren Häusern ein neues, die lokalen Grenzen übergreifendes Gesicht zu verleihen.
Aus Köln sind - unter anderen - neben dem Museum Ludwig und dem Kunstverein sowie der European Kunsthalle bislang vorläufig zwölf Galerien gelistet, aus Düsseldorf - neben dem K 21, der Kunsthalle, dem Kunstverein und dem privat betriebenen Videomuseum Julia Stoschek Collection - sechs Galerien. Bonner Teilnehmer sind das Kunstmuseum und der Kunstverein. Die neue Plattform soll dreimal jährlich erscheinen und Angebote aufnehmen, die „auf internationalem Niveau“ angesiedelt sind. Es gebe schon länger die Bereitschaft, vernetzt zu agieren, so Linn Lühn. Die vergleichsweise enge Auswahl an Teilnehmern orientiert sich offenbar an dem Berliner Faltblatt „Index“, das aus der riesigen Fülle an Anbietern in der Hauptstadt ebenfalls nur knapp 50 Institutionen aufnimmt. (G.I.)
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