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Gutes Geschäft

Elektrofahrrad als Alternative

Von Ana Ostric, 18.07.08, 18:31h, aktualisiert 20.07.08, 15:30h

Zweiradhändler sind nicht unglücklich über die Entwicklung. Das Geschäft läuft gut, vor allem mit den erst seit dieser Saison angebotenen Elektro-Fahrrädern.

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Seit etwa zwei Monaten argumentieren Kunden beim Kauf von Zweirädern verstärkt mit dem Benzinpreis, berichtet Armin Würden von "Zweirad Esch" in Opladen. (Bild: Ralf Krieger)
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Seit etwa zwei Monaten argumentieren Kunden beim Kauf von Zweirädern verstärkt mit dem Benzinpreis, berichtet Armin Würden von "Zweirad Esch" in Opladen. (Bild: Ralf Krieger)
Zwei Herzen schlagen sprichwörtlich in der Brust von Armin Würden. Er verkauft im Opladener Traditionsgeschäft „Zweirad Esch“ Fahrräder und Roller. „Wenn das mit den Spritpreisen so weiter geht“, und da ist ist er sich sicher, „dann ist unsere Existenz gesichert“, sagt Würden. Andererseits sei er selbst leidenschaftlicher Autofahrer, „da tut mir das Tanken auch weh“.

Seit etwa zwei Monaten würden die Kunden beim Kauf von Zweirädern verstärkt mit dem Benzinpreis argumentieren. Gefragt seien vor allem Roller und Elektro-Fahrräder. Ein Roller mit 50 Kubikzentimetern Hubraum erreiche eine Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern, so Würden, „und verbraucht nur drei bis 3,2 Liter Benzin.“ Seit vergangenem Herbst bietet „Zweirad Esch“ auch Elektro-Fahrräder an. Die sind ab 1000 Euro zu haben und werden mit einem Lithium-Ionen-Akku betrieben. „Die E-Bikes gelten trotz Motor als Fahrräder, da spart man gleich noch die Versicherung“, erklärt der Fachmann den Vorteil des vermehrt nachgefragten Fortbewegungsmittels.

Auch Heike Riedesel von Radsport Campana in Burscheid berichtet von guten Verkäufen im Bereich der Elektro-Räder. „Die haben wir erst seit dieser Saison und anfangs war ich skeptisch“, so Riedesel. Pendler zum Beispiel begeistern sich für diese Neuheit. Für den Weg zur Arbeit würden sie das Auto wegen der hohen Spritpreise stehen lassen und stattdessen radeln. Weil die Angelegenheit dank Motor nicht so schweißtreibend ist, sei das Fahren mit dem E-Rad „vor allem bei denen, die auf der Arbeit nicht duschen können“.



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