Erstellt 20.07.08, 11:27h
Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtete, eine frühe Freilassung der Geiseln sei am Widerstand der türkischen Regierung gescheitert. Die PKK hatte dem deutschen Krisenstab demnach kurz nach der Entführung die Freilassung der Bergsteiger angeboten, die am Berg Ararat verschleppt worden waren. Die Geiseln sollten dem Internationalen Roten Kreuz übergeben werden. Die türkische Regierung habe die Offerte jedoch abgelehnt und erklärt, auf ihrem Staatsgebiet dürfe lediglich die islamische Hilfsorganisation Roter Halbmond operieren, berichtete der "Spiegel" weiter. Deren Vermittlung habe wiederum die PKK abgelehnt.
Den Geiseln soll es laut "Spiegel" verhältnismäßig gut gehen. Der deutsche Krisenstab befürchte aber, dass eine Freilassung durch die gegensätzlichen Interessen von PKK und türkischer Regierung erschwert werde. Offenbar beharre die PKK auf einer öffentlichkeitswirksamen Übergabe, während Ankara einen Propagandaerfolg der Kurden-Rebellen verhindern wolle. (AFP)
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