Von Reiner Züll, 29.07.08, 16:34h
Am Sonntag gab es im Fahrerlager kaum noch ein Durchkommen, als die Fans an den Ausstellungszelten der Autofirmen und den Rennsponsoren vorbeipilgerten. Ob bei Mercedes oder Audi, immer wieder bildeten sich Menschenmassen vor den Unterkünften, an denen die Rennfahrer tausendfach Autogramme schrieben.
Auch die Post als Hauptsponsor mischte kräftig mit: Die Besucher hatten die Gelegenheit, sich mit feschen Grid-Girls fotografieren und somit ihre eigene Postkarte anfertigen zu lassen. Zum „Prahlen“ konnten sie die Karte direkt von der Rennstrecke an Freunde schicken.
Es gibt kaum einen anderen Platz, an dem die Fans - wenn sie denn ein Ticket fürs Fahrerlager haben - an prominente Gäste und Stars näher herankommen als am Nürburgring. So auch am Wochenende, als bei Audi prominenter Damenbesuch vorbeischaute: Die sechsköpfige deutsche Ski-Mannschaft um Maria Riesch und Katy Hölzl war samt Cheftrainer Mathias Berthold in die Eifel gekommen.
Sofort umzingelt
Auch Normann Stadler, zweifacher Gewinner des Ironman-Triathlon auf Hawaii, hatte sich zum Daumendrücken eingefunden, ebenso Fernsehmoderator Kai Pflaume („Nur die Liebe zählt“). Wo Pflaume sich aufhielt, war er sofort von Frauen umzingelt, die sich mit dem äußerst geduldigen TV-Star fotografieren ließen.
Tausende DTM-Fans schoben sich am Sonntagmittag beim „Pit Walk“ durch die Boxengasse, wobei sie infolge des riesigen Gedränges von den Rennautos in den Boxen kaum etwas zu sehen bekamen. Umso bessere Sicht hatten sie später auf die riesige Showbühne, auf der die ARD ihre Chart-Show präsentierte. Vor allem die Frauen waren hin und weg, als „Ich + Ich“-Sänger Adel Tawil seine mehrfach mit Platin ausgezeichneten Hits „Stark“, „Vom selben Stern“ oder „So soll es bleiben“ intonierte.
Mittendrin im Publikum: Cora Schumacher, die Frau des neuen Mercedes-DTM-Piloten Ralf Schumacher, die als DTM-tv-Reporterin unterwegs war.
Dem Gedränge am Ring folgte am Sonntagabend das Schlangestehen auf der Bundesstraße 258 in Richtung Ahrhütte, auf der L 115 in Richtung Autobahnanschluss und auf der Autobahn selbst in Richtung Köln. Die nur einspurig passierbare Baustelle zwischen den Anschlussstellen Blankenheim und Nettersheim erwies sich als Nadelöhr. Der so verursachte Stau reichte von der A-1-Auffahrt zurück bis nach Ahrhütte.
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