Von Kirsten Boldt, 03.09.08, 20:43h
„Genies auf der Jagd“
Dorthin lädt die Stiftung Frauenmediaturm ein zur Reflektion „Über die Lage der Naturwissenschaftlerinnen in Deutschland heute - und die Funktion von Bildern in der Geschlechterpolitik“. Alice Schwarzer, Vorstandsvorsitzende der Stiftung, begrüßt dazu unter anderem auch Bundesforschungsministerin Annette Schavan und Hans Heinrich Grosse-Brockdorf, Kulturstaatssekretär NRW.
Drei Tage lang sprechen Wissenschaftlerinnen in Vorträgen über die Frauenförderung in den Naturwissenschaften. Denn nach wie vor sind laut Statistik der Bund-Länder-Kommission der Anteil an weiblichen Professoren im Vergleich zu anderen EU-Ländern gering. Obwohl die Mehrzahl der Hochschulabsolventen weiblich ist, betrug ihr Anteil an Professorenstellen 14,2 Prozent im Jahre 2005. Noch geringer ist ihr Anteil - 7,2 Prozent - in außerhochschulischen Forschungsstätten. Eine Situation, die sich nach dem Willen des Bundesforschungsministeriums ändern soll. Denn am Potenzial mangelt es nicht bei den Frauen. Dafür scheitert ihr Ein- und Aufstieg an verschiedenen gesellschaftlichen Hindernissen. Eines davon ist das abwertende Bild der Forscherin in Medien, wie es Tanja Maier gefunden hat.
Dass Wissenschaftlerinnen aber ebenso „Genies auf der Jagd“ sind, davon überzeugt ein Blick in die Fotoausstellung von Bettina Flitner, die zum Auftakt des Symposiums am Freitag, 5. September, eröffnet wird. Die Fotografin hat 25 deutsche Spitzenforscherinnen in ihren Arbeitsbereichen ungewohnt selbstbewusst in Szene gesetzt, darunter die Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard, die Physikerin Felicitas Pauss und die Biologin Gerda Horneck.
Wollen Frauen denn Karriere?
06.09.2008 | 22.13 Uhr | behrendt
Unter Bewerbern auf Prossorenstellen sind Frauen aber nur zu 20 % vertreten, bei Stellenbesetzungen auf Professorenstellen aber zu 25 %, wie eine…
von wegen Chauvi-Sprüche!
05.09.2008 | 16.48 Uhr | albino
Männer arbeiten nicht aus Ritterlichkeit in gefährlichen Berufen, sondern oft genug, weil sie mit dem - relativ guten -Verdienst ihre Familien…
Chauvi-Sprüche verschleiern das Problem nur bedingt
05.09.2008 | 14.26 Uhr | Zuversicht
Nee, ist klar: Männer arbeiten aus "lauter Ritterlichkeit" in gefährlichen oder körperlich anstrengenden Berufen - um die Frauen zu schonen!
Daß…
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
22. April 2012,
E-Werk Köln
Foto auf Leinwand günstig vom Testsieger
Werbeagentur Verzeichnis Köln Bonn
Werbeagentur / Internetagentur, Köln
Kfm. Umschulungen + Seminare in Köln
Holzspielzeug gesucht, gefunden, geliebt