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Gegen Pro Köln

Eine Stadt stellt sich quer

Erstellt 16.09.08, 23:58h, aktualisiert 18.09.08, 17:22h

In Köln haben sich mehrere Bündnisse gegründet, die gegen den „Anti-Islamisierungskongress“ von „Pro Köln“ demonstrieren wollen. Das größte ist die Aktion „Wir stellen uns quer - europäische Rassisten haben in Köln keinen Platz“.

Kein Kölsch für Nazis
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Zahlreiche Kneipenwirte prostestieren gegen den "Kongress" in Köln. (Bild: Worring)
Kein Kölsch für Nazis
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Zahlreiche Kneipenwirte prostestieren gegen den "Kongress" in Köln. (Bild: Worring)
Die Initiative „Aufgestanden, Hingesetzt, Blockiert“ hat mehrere Blockadeaktionen angekündigt. Die Aktionen im Einzelnen:

„Wir stellen uns quer“: Gewerkschaften, Parteien, Kirchen und zahlreiche weitere Organisationen rufen für Samstag, 20. September, ab 9 Uhr zur Kundgebung auf dem Roncalliplatz auf. Es sprechen unter anderem Oberbürgermeister Fritz Schramma sowie Vertreter der Gewerkschaften und der katholischen Kirche. Tommy Engel und Band machen Musik. Nach der Kundgebung soll sich eine Menschenkette Richtung Heumarkt und Gürzenich bilden.

Die AG Arsch huh bestreitet für die Initiative „Wir stellen uns quer“ vor dem Gürzenich ab 11.30 Uhr ein Bühnenprogramm. Als Erstes spielen die Höhner, danach Köster und Hocker, Klee, die Zeltinger Band, Brings und schließlich BAP. Dazwischen wird es weitere Reden geben.

11000 Bauchtänzer für Köln: Unter dem Motto „Salamalaaf“ wollen mehrere Initiativen, Musiker, Stunksitzung und Geisterzug dem Kongress der Rechtsextremen kölsches Brauchtum entgegensetzen. Treffpunkt für verkleidete und unverkleidete Mitstreiter: Samstag, 20. September, 11.11 Uhr zwischen Rheingarten und Heinrich-Böll-Platz. Danach ziehen die bunten Tänzer Richtung Heumarkt.

Aufgestanden, Hingesetzt, Blockiert: Das „Bündnis gegen Pro Köln“ hat angekündigt die Zugänge zum Heumarkt zu blockieren, um so das Treffen der Rechtsextremen und Rechtspopulisten zu verhindern. Treffpunkt ist am 20. September, 9 Uhr am Gürzenich.

Auch die Kirchen laden am Samstag, 20.September, um 12 Uhr in der Kirche St. Maria im Kapi tol und auf der Kundgebungsbühne am Gürzenich zu ökumenischen Friedensgebeten ein. Die Gebete stehen unter dem Motto „Köln sendet Friedensgrüße“.

Bereits am Freitag, 19. September sind in verschiedenen Stadtteilen Aktionen gegen den beginnenden „Anti-Islamisierungskongress“ geplant. Die Bezirksvertretung Nippes lädt um 9.30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung ins Bezirksrathaus (Neusser Straße 450), in dem wahrscheinlich zeitgleich eine „Pro Köln“-Veranstaltung stattfindet. In Ehrenfeld (ab 11 Uhr am Barthonia-Forum) und in Kalk (Kundgebung an der Kalker Post, 11 Uhr) formiert sich Protest gegen die geplante Stadtrundfahrt der Kongressteilnehmer. Der Ehrenfelder Bezirksbürgermeister ruft ab 12 Uhr zur Mahnwache vor der Ditib-Moschee an der Inneren Kanalstraße auf.

Kein Kölsch für Nazis: In zahlreichen Kölner Kneipen finden im Rahmen einer Aktionswoche Konzerte, Lesungen und Informationsveranstaltungen statt. Am Mittwoch, 17. September, spielen unter anderem Philipp Oebel (Braustelle, Ehrenfeld), Björn Heuser (Gaststätte Severin, Severinsviertel) und Josué Avalos (Mannis Rästorang, Kwartier Latäng). Am Donnerstag, 18. September, treten ab 20 Uhr mehrere Künstler und Bands - darunter Banana Peel Slippers, Mikrophone Mafia, 2LHUD und Rolly Brings - in der „Werkstatt“ in Ehrenfeld (Grüner Weg 1b) auf. Zeitgleich spielen die Bläck Fööss, Rolly Brings, Klaus der Geiger und viele andere im Bürgerzentrum Ehrenfeld. Am Freitag, 19. September, rockt die kölsche Rockabillyband Häckenjecks um 17.30 Uhr im Friseursalon „Haarem“ (Ubierring 56) und ab 21 Uhr „Em drügge Pitter“, Venloer Straße 416. Weitere Termine im Internet.



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