Von Julia Hohenadel, 25.09.08, 16:18h, aktualisiert 26.09.08, 09:29h
Arbeitsbedingungen
Europageschäftsführer Mathias Welteroth schließlich entschied, die Betriebsratsvorsitzende wegen übler Nachrede des Hauses zu verweisen. In einem offenen Brief an die Belegschaft soll die Chefetage das harte Vorgehen gegen die Betriebsrätin gerechtfertigt haben.
Dabei, argumentiert die ehemalige Stellvertreterin von Gabi Knieper, Sabine Reider-Kolb, sei noch im Sommer in einem Sozialplan mit Interessensausgleich vereinbart worden, dass 62 Arbeitnehmer gehen müssen. Die übrigen sollten laut Plan im Gegenzug von einer so genannten Leistungsverdichtung verschont bleiben. In der Tat, berichtet Gabi Knieper, dass 45-Stunden-Wochen für die Huwiler mittlerweile an der Tagesordnung seien und die Beschäftigten an Einsatzorten „hin- und hergeschoben“ würden. „Man setzt sich über die normalsten Dinge hinweg“, kritisiert die 53-Jährige. Knieper, die seit 1975 der Arbeitnehmervertretung bei Huwil angehört, scheidet zum 30. November aus dem Betrieb aus. Sie hat gestern eine einstweilige Verfügung beantragt, dass sie sich bis dahin wieder frei im Unternehmen bewegen darf. „Ein freigestelltes Betriebsratsmitglied kann nicht einfach suspendiert werden.“
Betriebsrätin von Polizei abgeführt, 25.9.2008
28.09.2008 | 17.14 Uhr | mokkw
An das Management of Titus Grossbritannien
Shame on you, gentlemen from Titus in Buckinghamshire. I do hope, that you really don´t know what your…
Schade für ehemals angesehenen Arbeitgeber
27.09.2008 | 16.59 Uhr | ichmusswegmann
So weit sind wir also schon, das Arbeitnehmervertreter wenn sie dem Arbeitgeber nicht schmecken einfach vor die Tür setzt notfalls mit…
fragwürdige Rolle der Polizei
26.09.2008 | 12.15 Uhr | gbi
wie kann sich die Polizei zum Unrecht-Handlungsassistenten einer Geschäftsleitung machen lassen, die die gesetzlich verankerten Rechte einer…
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