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Neue Managerin im Wildpark

Erkennungszeichen: Fischotter

Von Ana Ostric, 01.10.08, 19:01h

Die 24-jährige Alina Droof hat in den Niederlanden Tiermanagement studiert und ist nun die neue Managerin des Wildparks Reuschenberg in Leverkusen.

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Alina Drooff ist seit Juli Managerin des Wildparks Reuschenberg. Die 24-Jährige lebt in Bergisch Gladbach. (Bild: Britta Berg)
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Alina Drooff ist seit Juli Managerin des Wildparks Reuschenberg. Die 24-Jährige lebt in Bergisch Gladbach. (Bild: Britta Berg)
Leverkusen - In Hamburg gab es „Antje“, in Küppersteg gibt's „Charlotte“. Gemeint ist nicht die neue Managerin des Wildparks Reuschenberg. Die hört auf den Namen Alina Droof. Es geht um Tiere mit Aha-Effekt. Was also Walross-Dame „Antje“ für den Norddeutschen Rundfunk (NDR) und den Tierpark Hagenbeck war, könnte Fischotter „Charlotte“ für den Wildpark Reuschenberg werden. Das schwimmende Säugetier ziert das neue Logo des Wildparks: Die Konturen des in Orange gezeichneten Otters schlängeln sich um den grünen Schriftzug „Wildpark Leverkusen Reuschenberg“. Aufkleber, Visitenkarten und Broschüren ziert das namenlose Lebewesen. Doch weil „Charlotte“ der einzige schwimmende Marder auf dem Küppersteger Gelände ist, kann nur sie gemeint sein.

Praktika im Ausland

„Der Otter ist schon super“, findet Alina Drooff. Die 24-Jährige aus Bergisch Gladbach hat im Juli die neu geschaffene Stelle als Tierparkmanagerin angetreten. „Das kann man studieren“, erklärt sie lachend, „aber nur in Holland.“

Etwas mit Tieren habe sie nach der Schule machen wollen, erinnert sich Alina Drooff. Tierärztin sei ihr in den Sinn gekommen, aber so rechte Lust auf Medizin hatte sie nicht. Bei der Recherche im Internet stieß sie auf die Hochschule Van Hall Larenstein und den Studiengang Tiermanagement. Die Verbindung von Biologie und Management reizte sie so sehr, dass sie in das Nachbarland zog. Mit Zoo-, Haus- und Wildtieren befasste sie sich in Theorie und Praxis - und auch mit Labortieren. „Aber das war nicht so mein Fall“, sagt sie.

Ganz nach Alina Drooffs Geschmack waren dagegen die Auslandspraktika in fernen Ländern. In Südafrika zählte sie vom Helikopter aus wilde Tiere, in Australien beeindruckten sie die „riesengroßen Gehege“ im Zoo. In Neuseeland schließlich forschte sie über Papageien. „Als Tierpark-Managerin kann man Arbeit finden von der Hundeschule bis zum Nationalpark“, weiß Droof. Sie entschied sich zur Rückkehr in ihre Heimatstadt Bergisch Gladbach und bewarb sich bei den Lebenshilfe-Werkstätten Leverkusen / Rhein-Berg, die im Januar den Betrieb des Wildparks übernommen haben.

Verstecke schaffen

„Im Wildpark geht es darum, europäische Tiere vernünftig zu halten“, beschreibt Drooff ihren Arbeitsplatz. Ihr komme es darauf an, dass die Tiere - vom Auerhahn bis zur Ziege - „genug Rückzugs- und Versteckmöglichkeiten haben“. Die Sorge um die Tiere ist aber nur ein Teil ihres Jobs. Die Tierpark-Managerin ist auch für die Öffentlichkeitsarbeit und das Erscheinungsbild der Anlage zuständig.

„Unsere Info-Tafeln müssen kindgerechter werden“, betont Drooff. Nach und nach werden nun Schilder in Augenhöhe der jungen Besucher aufgestellt. Aber auch für die Erwachsenen soll sich etwas ändern: weniger Text auf den Tafeln. „Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer vor solchen Schildern liegt bei drei Sekunden“, weiß die Tierparkexpertin. Sie selbst gehe eher selten in Zoos, denn ihrem kritischen Auge entgehe nichts: „Ich habe immer was zu meckern.“



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