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Traumdress-Aktion

Der Tag der Entscheidung

Von Wolfram Kämpf, 13.10.08, 18:06h

Die Jury um Olympiasiegerin Heike Henkel kürt die Traumdress-Gewinner. Über 5000 Nachwuchssportler hatten sich in den vergangenen Wochen an der Aktion des „Kölner Stadt-Anzeiger“ beteiligt.

Heike Henkel
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Dir Traumdress-Jury: Heike Henkel (Mitte) und die "KStA"-Mitarbeiter Stefanie Schmidt und Wolfram Kämpf.
Heike Henkel
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Dir Traumdress-Jury: Heike Henkel (Mitte) und die "KStA"-Mitarbeiter Stefanie Schmidt und Wolfram Kämpf.
Köln - Konzentriert, tatendurstig und cool gab sich Heike Henkel unmittelbar bevor die Auswertung der Traumdress-Bewerbungen begann. Zumindest äußerlich beeindruckte die Hochsprung-Olympiasiegerin von 1992 der vor ihr liegende große Stapel aus Mannschaftsfotos und Begleitschreiben nicht. Auch ihre hohe Meinung über den Nutzen der Traumdress-Aktion, die der „Kölner Stadt-Anzeiger“ mit Unterstützung des Augenoptikunternehmens Fielmann initiiert hatte, wurde vom Ausblick auf die anstehende, langwierige Auswertung und dem geopferten freien Vormittag nicht getrübt: „Das ist zweifellos eine gute Sache für den Nachwuchs in den vielen Vereinen, die ja nicht immer so finanzstark sind“, sagte die 44-Jährige und nahm die ersten Bewerbungen zur Hand.

Zahlreiche sollten folgen, denn weit über 5000 Kinder und Jugendliche in rund 360 Mannschaften olympischer Sportarten hatten zwischen Beginn der Spiele in Peking Anfang August und dem 20. September originelle Mannschaftsfotos angefertigt und als Bewerbung eingereicht. Ein Ziel hatte dabei die Sportler, egal ob Tischtennisspieler, Handballer, Leichtathleten oder Judoka geeint: Der Gewinn von Adidas-Trainingsanzügen für die komplette Mannschaft.

40 Teams überzeugten letztlich die Jury um Henkel, die keinen Hehl daraus machte, unter den Gewinnern einige besondere Favoriten ausgemacht zu haben. Zum Schmunzeln brachte die einstige Sportlerin des Jahres beispielsweise das Bild des „Mannschaftsbusses“ der Bergischen Panther - die Handballerinnen hatten sich samt eines Handballtores auf einen Anhänger gesetzt und von einer Kunststoff-Kuh abschleppen lassen. Anerkennende Worte fand Henkel auch für das Werk der Schwimmer des TSV Kenten. Die waren nämlich eigens für ihr Mannschaftsfoto abgetaucht und hatten eine Unterwasseraufnahme gemacht. Keine Frage also, dass die TSV-Schwimmer künftig neue Trainingsanzüge tragen werden. Über Wasser, versteht sich.



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