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Fotowettbewerb

Das Kölner Web-Bilderbuch

Von Sandra Kiepels, 17.10.08, 18:14h

Unter dem Motto „Wir zeigen Köln“ veranstalten „Bilderbuch Köln“, die Kölner Bank und Center.tv einen „Großen Kölner Fotowettbewerb“. Jeder Teilnehmer kann auf der Internetseite kostenlos und unbegrenzt viele Fotoserien und Einzelfotos einstellen, verlinken und bewerten.

Frankenwerft
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Diese Aufnahme, geschätzt von 1885 und vermutlich an der Frankenwerft aufgenommen, zeigt Anfänge des Öffentlichen Personennahverkehrs in Köln.
Frankenwerft
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Diese Aufnahme, geschätzt von 1885 und vermutlich an der Frankenwerft aufgenommen, zeigt Anfänge des Öffentlichen Personennahverkehrs in Köln.
Köln - Die Idee zum Wettbewerb stammt von Frank Warda, dem Gründer und Initiator von Bilderbuch Köln. Ziel der Aktion ist die fotografische Dokumentation von Kölner Straßen und Veedeln. „Innerhalb von zwei Jahren sollen von jedem Gebäude in Köln Fotos online stehen“, sagt Warda. „Angesichts der derzeitigen Nutzerzahlen ist das ein durchaus realistischer Plan.“

Miteinander vergleichen

Die Internetplattform entwickelte er bereits vor drei Jahren: „Mir kamen historische Fotos der Stadt Köln in die Finger, und da hatte ich die Idee zu einer Seite, auf der man alte und neue Fotos der Stadt Köln miteinander vergleichen kann.“ Warda kommt aus dem IT-Bereich, die entwickelte Software ist daher etwas ganz Neues: Neben dem Foto zeigt eine Karte den genauen Standort des fotografierten Gebäudes an, und jedes der Fotos kann mit einem anderen verlinkt werden, so dass Fotostrecken und Geschichten möglich sind. „Bei vielen anderen Bildportalen sieht man alles, aber nichts richtig. Da hat man dann die ganze Welt, drei Fotos von den Fidschi-Inseln, zwei von London und eins vom Dom, aber wir zeigen ganz Köln. Dazu kommt die Ansicht: Bei Google Maps zum Beispiel sieht man von oben nur die Dächer. Bei uns kann man sich auch die Fassade und den Hinterhof ansehen.“

250 000 Fotos sind schon online, weitere 100 000 warten noch auf ihre Freigabe. 150 000 bis 200 000 Nutzer hat die Internetseite im Monat. „Auffällig ist, dass die meisten User extrem viel Zeit auf der Plattform verbringen. Pro Kontakt werden 50 bis 100 Seiten angeklickt: Die Leute durchblättern das Web wie ein Bilderbuch.“ Besonders die historischen Fotos sind sehr beliebt. Die meisten Bilder dieser Art stammen von privaten Sammlern, aus Fotoalben und Archiven. Zusätzlich beschäftigt Bilderbuch Köln zwölf eigene Fotografen, die straßenweise Köln fotografieren: „Dadurch soll das Ganze vervollständigt werden und eine Struktur erhalten“, so Warda.

Der Fotowettbewerb läuft bis zum 1. Dezember, eine Jury entscheidet anschließend über die Sieger. Insgesamt stehen Preise im Wert von 6500 Euro zur Verfügung.



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