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Vereinfür Südwest

Bürger schließen sich zusammen

Von Jan Sting, 24.10.08, 16:47h

Ein neuer Verein soll den Bergheimer Stadtteil Südwest nach vorne bringen. Die Mitverantwortung für das unmittelbare Lebensumfeld soll auf allen Ebenen gefördert werden.

Bergheim Südwest
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Hochhäuser prägen das Bild von Bergheim-Südwest. (Bild: Sting)
Bergheim Südwest
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Hochhäuser prägen das Bild von Bergheim-Südwest. (Bild: Sting)
Bergheim - „Den Bewohnern Südwests ist es nicht egal, wie sich ihr Stadtteil entwickelt“, erklärte Horst-Günter Lankers, Leiter des Stadtteilprojekts Südwest jetzt bei der Gründungsveranstaltung des neuen Bürgervereins mit dem Namen „Südwestwind“. 50 Gründungsmitglieder fanden sich im Stadtteilbüro ein, weitere wollen dem Verein laut Lankers in den nächsten Tagen beitreten. „Der Stadtteilverein wird die Interessen der Bewohner wahrnehmen, ihnen Durchsetzungskraft und Stimme verleihen“, erklärte Lankers.

Mit ihrem Engagement wollen die ehrenamtlich aktiven Mitglieder die erfolgreiche Stadtteilarbeit der vergangenen fünf Jahre fortsetzen. Die Gründung des Vereins entwickelte sich aus einer Forumsveranstaltung im Frühjahr, zu der die Verwaltung eingeladen hatte. Für die Bewohner des Stadtteils stand schnell fest, dass mit einem Verein zumal kleine Projekte umgesetzt werden können, die aber mitunter große Wirkung zeigten. Die Bandbreite der Aktivitäten reicht von Bildung und Erziehung bis zur Umwelt- Landschafts- und Heimatpflege.

Der Verein will das Zusammenleben der Generationen und Kulturen fördern und an Gemeinsamkeiten anknüpfen. Vereine, Wirtschaftsunternehmen, Initiativen und natürlich die Bürger sollen mehr Mitverantwortung für die Zukunft des Stadtteils übernehmen. Laut Satzung versteht sich der Verein als Partner der Stadt und will Projekte, die nicht zu den kommunalen Pflichtaufgaben gehören, ins Leben rufen, fördern und unterstützen. 40 Bewohner hatten sich beim Namenswettbewerb beteiligt, die Jury entschied sich für den Vorschlag von Myriam Schlößer, die in Südwest aufgewachsen ist. Der Name „Südwestwind“ sei kurz und prägnant und stehe für den Aufwind den die Aktiven erzielen wollten, erklärte die Jury.

Für die Wahl des fünfköpfigen Vorstands kandidierten neun Mitglieder, von denen sich Bahzad Ali, Fatma Degirmenzi, Professor Eghbal Hajabi, Ursula Schlößer und Herbert Vetter in geheimer Wahl durchsetzen konnte. Der neu gewählte Vorstand wählte Vetter zum Vorsitzenden. Beigeordneter Klaus-Herrmann Rössler überbrachte die Glückwünsche der Stadt.



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