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Kölner Zoo

„Hippodom“ bereitet Probleme

Von Matthias Pesch, 27.10.08, 21:11h

Der Kölner Zoo will versuchen, die Kosten für die neue Anlage für Krokodile und Flusspferde zu senken. Die Angebote für den "Hippodrom" liegen deutlich über den kalkulierten Kosten von 11, 5 Millionen Euro.

Hippodrom
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Die Flusspferde sollen ein neues Zuhause bekommen: 2010, so ist es geplant, soll der Hippodrom fertig sein. (Bild: Grönert)
Hippodrom
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Die Flusspferde sollen ein neues Zuhause bekommen: 2010, so ist es geplant, soll der Hippodrom fertig sein. (Bild: Grönert)
Nippes - Der „Hippodom“ bereitet dem Zoo Kopfzerbrechen: Rund 11,5 Millionen Euro Kosten waren für die Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft kalkuliert, die von 2010 an ein neues Highlight im Kölner Tiergarten werden soll. Nach der europaweiten Ausschreibung für das Projekt, an dem sich zwei Firmen beteiligt haben, soll die neue Heimat für Flusspferde und Nil-krokodile allerdings rund 16 Millionen Euro kosten. „Diese Summe steht nicht zur Verfügung“, sagt Christopher Landsberg, kaufmännischer Direktor des Zoos. Nun soll nach seinen Worten auf verschiedenen Wegen versucht werden, die Kosten zu reduzieren: in Gesprächen mit den Anbietern, in der Überprüfung der eigenen baulichen Vorstellungen, gegebenenfalls sogar mit einer erneuten Ausschreibung. „Wir sind zuversichtlich, dass wir das hinbekommen“, sagt Landsberg. In der Vorlage, die dem Aufsichtsrat am 15. Dezember präsentiert werde, würden die Kosten „nicht höher als 13 Millionen Euro“ liegen. Eigentlich sollte bereits mit dem Bau der Anlage begonnen worden sein. Der kaufmännische Direktor geht davon aus, dass auch bei einem Beschluss im Dezember der Hippodom wie geplant 2010 eröffnet werden könnte - möglicherweise einige Monate später.

Kernstück der Anlage soll ein 50 mal 60 Meter großes Glashaus mit zwei bis zu 650 Quadratmeter großen Wasserbecken für Krokodile und Flusspferde werden. Durch 13 Zentimeter dicke Panoramascheiben können die Besucher die Tiere beobachten.



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