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Schule

7,4 Millionen für die Schüler

Von Ulrike Süsser, 03.11.08, 15:11h

Das Gymnasium Rodenkirchen platzte aus allen Nähten. Nun wurde der dringend erforderliche Erweiterungsbau offiziell eröffnet.

Gymnasium Rodenkirchen
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Erweiterungsbau Gymnasium Rodenkirchen. (Bild: Max Grönert)
Gymnasium Rodenkirchen
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Erweiterungsbau Gymnasium Rodenkirchen. (Bild: Max Grönert)
Rodenkirchen - Bis zum letzten Moment sei nicht klar gewesen, ob der dringend benötigte Erweiterungsbau rechtzeitig zum Schuljahresbeginn fertig sein würde, sagte die kommissarische Schulleiterin, Annemarie Lens-Lölsberg, bei der offiziellen Eröffnungsfeier. Es sei eine Zitterpartie gewesen. Aber es hat geklappt. Seit August können die Schülerinnen und Schüler das neue Gebäude des Gymnasiums Rodenkirchen nutzen.

Damit hat sich das akute Raumproblem der Schule mit 1252 Schülerinnen und Schülern entschärft. Es ist das größte Gymnasium in Köln. Zuletzt konnte die Schule an der Sürther Straße wegen des begrenzten Platzangebotes längst nicht alle Anmeldungen berücksichtigen. Freie Kapazitäten gibt es trotz der Erweiterung nicht.

Oberbürgermeister Fritz Schramma, der früher einmal als Referendar am Gymnasium Rodenkirchen gearbeitet hat, bescheinigte in seiner Festrede der Schule ein besonders gutes „Image“. Das zeige sich an der „riesigen Nachfrage“. Er lobte das ansprechende „Selbstlernzentrum“, das mit einer Bibliothek und modernster Nachrichtentechnik ausgestattet ist. Hier lernen die Kinder und Jugendlichen eigenständig zu arbeiten, im Internet zu recherchieren, fachspezifische Software und Fachliteratur zu nutzen.

Bereits im Jahr 2000 begannen die ersten Planungen für eine Erweiterung noch unter der Leitung von Wilfried Esser und Erhard Tillmann. Beide ehemalige Schulleiter nahmen an der Eröffnungsfeier teil. Der barrierefreie Neubau grenzt unmittelbar an das bestehende Schulgebäude an. Architektur sowie Material- und Farbgestaltung wurden an das vorhandene Haus angepasst. 21 Klassenzimmer wurden eingerichtet, drei Mehrzweckräume, das Selbstlernzentrum sowie weitere Räume und ein Aufzug. Gebaut wurde seit Januar 2006. Die Gesamtkosten lagen bei 7,4 Millionen Euro. Bauherrin war die städtische Gebäudewirtschaft.

Im nächsten Jahr soll eine neue Mensaküche mit Speiseraum und Nebenräumen für 500.000 Euro eingerichtet werden. Es steht auch die Sanierung der Dusch- und Nebenräume der Turnhalle an. In den Jahren 2005 bis 2007 wurden im Altbau die Aula und die Außensportanlage saniert, auch die Decken der Klassenräume sowie die Beleuchtung wurden modernisiert bei einem Kostenvolumen von fast 3,5 Millionen Euro. Die Stadt Köln hat seit 1999 insgesamt rund 700 Millionen Euro für die Modernisierung der Schulen bereit gestellt.



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