Von Clemens Schminke, 05.11.08, 23:21h, aktualisiert 05.11.08, 23:22h
Einen Verdienstorden dieser Stufe erhielt auch Helmut Oßendorf, der seit 2002 Vorsitzender des DJK Köln-Bocklemünd ist. Schon davor hatte er sich jahrzehntelang für diesen Sportverein eingesetzt, ob als Geschäftsführer, Pressewart oder Kassierer. Unter anderem gelang es ihm, den Tennissport fest im Verein zu verankern. Sein Einsatz war auch maßgebend dafür, dass 2006 das Vereinsheim auf der Großsportanlage gebaut wurde. Außerdem ist Helmut Oßendorf im Sanierungsbeirat des Stadtteils Bocklemünd-Mengenich und im Trägerverein des Bürgerschaftshauses engagiert.
Das dritte Verdienstkreuz ging an Georg Wallner aus Hahnwald. Unter seiner Federführung organisiert der „Herren-Gourmet-Kreis“ seit 1998 ein Benefiz-Golfturnier in Bad Neuenahr-Ahrweiler, bei dem bisher mehr als eine Million Euro zusammengekommen sind, für Einrichtungen wie „Der gedeckte Tisch“, „Der Sack“, „Nachbarn in Not“ und „Kölner Tafel“. Auch direkt macht sich Georg Wallner für die „Kölner Tafel“ stark; so sorgte er dafür, dass die Initiative für Obdachlose und andere Bedürftige eine geeignete Unterkunft bekam, und mobilisierte Spender und Sponsoren. Auch für die Werkstätten für Behinderte der Stadt Köln ist er aktiv, im Rahmen einer Aktion des Lions Club Köln-Colonia.
Fortgesetztes EngagementDietmar Kiefer aus Rodenkirchen wurde mit einer Verdienstmedaille geehrt. In Zusammenarbeit mit dem Essener Verein „Heimstatt Engelbert“, der auch in Köln mehrere Senioreneinrichtungen unterhält, unterstützt er alte Menschen. Er rief 1994 einen Förderverein ins Leben, um die Begegnungsstätte „Zum Keltershof“ in Sürth zu erhalten, die von der Schließung bedroht war. Außer seinem fortgesetzten Engagement für den Keltershof ist er in der evangelischen Kirchengemeinde Sürth-Weiß aktiv, war nebenberuflich als Dozent am Rheinischen Bildungszentrum tätig und ist Mitglied der Diakonie Michaelshoven.Die zweite Verdienstmedaille erhielt Gisela Saur-Kontarsky aus Klettenberg. Seit zweieinhalb Jahrzehnten pflegt sie ihren schwer kranken Ehemann Professor Aloys Kontarsky. Der Pianist und Hochschullehrer erlitt 1983 zwei Schlaganfälle; eine halbseitige Lähmung sowie Seh- und Sprechstörungen waren die Folge. Gisela Saur-Kontarsky reduzierte umgehend ihr künstlerisches Engagement als Sängerin, um ihrem Mann beizustehen. Mittlerweile muss sie die Hilfe eines Pflegedienstes in Anspruch nehmen.
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