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Kommentar- Klingelpütz-Park

Die Bürger fragen

Von Dirk Risse, 09.11.08, 21:37h, aktualisiert 09.11.08, 23:11h

Die Bürger-Proteste zeigten Wirkung: Die geplante Bebauung des Klingepütz-Parks ist am Veto von CDU, Grünen und Linken im Kölner Rat gescheitert. Die Stadt muss den Plan nun deutlich modifizieren - und ihre Kommunikation mit den Bürgern zukünftig verbessern.

Dirk Risse
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Dirk Risse zu den Planungen für den Klingelpütz-Park.
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Dirk Risse zu den Planungen für den Klingelpütz-Park.
Nein, unlautere Ansichten - wie es manche Bürger tun - sollte man der Stadt bei den Plänen für die „Bildungslandschaft Altstadt-Nord“ nicht unterstellen. Tatsächlich sind die pädagogischen Einrichtungen rund um den Klingelpützpark in die Jahren gekommen; Schulen und Kindertagesstätten platzen schon jetzt aus allen Nähten. Ein Handlungskonzept tut also not.

Mit der Art und Weise, wie das Projekt auf den Weg gebracht wurde, hat die Stadt aber ein Eigentor geschossen. Statt die Architekten unter Ausschluss der Öffentlichkeit monatelang planen zu lassen, hätte die Verwaltung besser die Bürger schon frühzeitig nach ihren Wünschen gefragt - etwa durch die Einrichtung eines Planungsbeirates. So hätten wohl die gröbsten Differenzen vermieden werden können.

Jetzt bläst der Verwaltung der Wind ins Gesicht. Mit ihren Protesten haben Anwohner und Politiker deutlich gemacht: Hände weg von unserem Park. Freilich werden die Entwürfe des Wiener Architektenbüros „Plan / Sinn 72“ wohl nicht ganz in der Schublade verschwinden. Mit vielen Änderungen könnten die Pläne der Stadt doch noch als Verwaltungsvorlage in den Rat gelangen. Auf ihren Park müssen die Bürger also weiterhin gut aufpassen.



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