Erstellt 03.09.08, 11:06h, aktualisiert 03.09.08, 12:17h
Das Forscherteam um Tamas Bereczkei von der Universität Pécs in Ungarn hatte bei 312 Erwachsenen aus insgesamt 52 Familien jeweils 14 unterschiedliche Gesichtsabschnitte präzise ausgemessen und später miteinander verglichen. Daraus ergab sich, dass Töchter insbesondere Männer als Partner bevorzugen, deren zentraler Gesichtsbereich dem der Väter ähnelt. Söhne bevorzugten hingegen Frauen als Partnerinnen deren unterer Gesichtsbereich, dem der Mutter ähnlich sieht.
Die Wissenschaftler vermuten hinter der Prägung durch den andersgeschlechtlichen Elternteil einen soziologischen Prozess: Kinder nehmen spezielle Eigenschaften vom andersgeschlechtlichen Elternteil auf, und später bevorzugen sie dann Partner mit besonderen Ähnlichkeiten zu diesem, schreiben die Forscher in dem Fachjournal.
(Fachartikelnummer: DOI 10.1098/rspb.2008.1021) (dpa)
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