Von Thorsten Moeck, 20.09.08, 20:31h, aktualisiert 20.09.08, 22:04h
„Bereits am Freitagabend hat sich abgezeichnet, dass sich Linksautonome auf Gewalttaten einstellen“, sagte Polizeipräsident Klaus Steffenhagen. Die Kundgebung der Rechten sei am Samstagmittag schließlich verboten worden, weil die Sicherheit der Bevölkerung nicht mehr gewährleistet werden konnte.
Bereits am Samstagmorgen war es an einigen Absperrungen rund um den Heumarkt zu Rangeleien zwischen linksgerichteten Demonstranten und der Polizei gekommen. Beamte seien mit Knallkörpern beworfen worden, zudem sollen aggressive Autonome versucht haben, Absperrgitter umzuwerfen. „Es gab massiv unfriedliche Demonstranten, die auch Polizisten verletzt haben“, sagte Steffenhagen. Ein Beamter habe ein so genanntes Knalltrauma erlitten als ein Feuerwerkskörper vor seinen Füßen explodierte.
Zum Verbot der Kundgebung der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften Bürgerbewegung „Pro Köln“ hatte sich die Polizei am Samstagmittag entschlossen. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich rund 50 Rechte auf dem Heumarkt versammelt, weitere 150 Rechte saßen am Flughafen fest, weil die S-Bahn wegen einer beschädigten Signalanlage nicht fahren konnte. In der Nacht zu Samstag hatten Rowdys mit Schwarzpulver ein Signal auf der Strecke zwischen Porz und Köln beschädigt. „„Man kann davon ausgehen, dass sich diese Aktion gezielt gegen die Veranstaltung gerichtet hat“, sagte Polizeidirektor Dieter Klinger dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.
Nach Angaben der Polizei hatten sich die Rechten auf dem Heumarkt geweigert mit ihrer Kundgebung zu beginnen, bevor ihre Sympathisanten ebenfalls in der Innenstadt eingetroffen waren. Angesichts der Straßensperren und Sitzblockaden der linken Demonstranten war dies jedoch kaum möglich. „Wir hätten mit erheblicher Gewalt eine Schneise zum Heumarkt schlagen müssen und eventuell ein Spezialeinsatzkommando einsetzen müssen. Das hätte zur Gefahr für Unbeteiligte geführt und wäre nicht verhältnismäßig gewesen“, sagte Polizeipräsident Steffenhagen. Weil die Gewaltakte vor den Absperrungen immer weiter eskaliert seien, habe man sich schließlich entschlossen, die Kundgebung zu beenden.
Vor allem in der Rheingasse und der Markmannsgasse legten sich Autonome immer wieder mit der Polizei ein. Die Beamten kesselten insgesamt 500 Linke ein, um die Personalien der Personen festzustellen. Zudem seien 15 gewalttätige Demonstranten festgenommen worden. Die Vorwürfe: Sachbeschädigung, Nötigung und Landfriedensbruch. Ein Journalist sein eingesperrt worden und habe von der Polizei befreit werden müssen.
Bereits am Freitagabend hatte sich nach Angaben der Polizei abgezeichnet, dass linke Demonstranten sich auf Gewalttaten eingestellt hatten. Gegen 20 Uhr hatte die Polizei einen Bus gestoppt und bei einer Durchsuchung Sturmhauben, Feuerwerkskörper und Schlaghölzer gefunden. Am späten Abend entdeckten Polizisten in einem Aufzug am Dom Farbbeutel, zwei Beamte hätten durch Feuerwerkskörper Augenreizungen erlitten. Zehn Autonome seien wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, Nötigung und Landfriedensbruch festgenommen worden
Das sind sie also...
29.04.2009 | 01.18 Uhr | Stauffenberg
... die aufrechten und anständigen Verteidiger unserer FDGO! Armes Deutschland!
Meinungsfreiheit
24.09.2008 | 13.42 Uhr | Tropenfrucht
http://www.welt.de/politik/article2484954/Anhaenger-der-
Hisbollah-demonstrieren-in-Berlin.html
@Redaktion
21.09.2008 | 12.34 Uhr | Tropenfrucht
Jetzt, wo die Hunde von der Leine sind, echauffieren Sie sich ? Ein Hohn !
Die Organisatoren des Gegenkongresses haben ihn mit der sogenannten…
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