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Postbank-Übernahme

Kartellamt macht den Weg frei

Erstellt 17.11.08, 11:37h

Die Deutsche Bank hat die letzte große Hürde vor dem Einstieg bei der Deutschen Postbank aus dem Weg geräumt. Das Kartellamt hat den Weg für das Projekt freigemacht, da aus seiner Sicht keine Bedrohung für den Wettbewerb besteht.

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Das Kartellamt hat den Weg für den Einstieg der Deutschen Bank bei der Postbank freigemacht. (Bild: dpa)
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Das Kartellamt hat den Weg für den Einstieg der Deutschen Bank bei der Postbank freigemacht. (Bild: dpa)
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Das Kartellamt hat den Weg für den Einstieg der Deutschen Bank bei der Postbank freigemacht. (Bild: dpa)
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DÜSSELDORF - Das Bundeskartellamt billigte die Übernahme eines Anteils von zunächst 29,75 Prozent an der Postbank durch den deutschen Branchenprimus ohne Auflagen, wie eine Sprecherin der Wettbewerbshüter am Montag in Bonn sagte. Die Pläne der Bank bedrohten den Wettbewerb nicht. Das Frankfurter Geldhaus begrüßte den Beschluss.

Mit der Freigabe durch das Kartellamt können der Postbank-Mutterkonzern Deutsche Post und die Deutsche Bank nun die Weichen stellen, um die Transaktion wie geplant im ersten Quartal 2009 abschließen zu können. Das Kartellamt hätte bei wettbewerbsrechtlichen Bedenken eine vertiefte, dreimonatige Prüfung einleiten können. Doch die Kartellwächter winkten die Pläne nach nur einmonatiger Untersuchung durch. "Wir werden nun zügig die nächsten Schritte umsetzen", kündigte ein Sprecher der Deutschen Bank an. "Wir liegen voll im Plan."

Die Deutsche Bank zahlt für 29,75 Prozent an der Postbank 2,8 Milliarden Euro. Das Frankfurter Geldhaus hat eine Option, später den restlichen Post-Anteil an dem Institut zu erwerben. Mit ihrem bislang größten Zukauf in Deutschland will die Deutsche Bank ihre Rolle als Nummer eins im Heimatmarkt zementieren. (dpa)



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