Erstellt 02.12.08, 17:23h
Broder hatte die strittige Behauptung über Hecht-Galinski -Tochter des früheren Zentralratsvorsitzenden der Juden, Heinz Galinski - in einem Brief an WDR-Intendantin Monika Piel erhoben, den er im Internet veröffentlichte. Hecht-Galinski hatte dagegen geklagt und vom Kölner Landgericht teilweise Recht bekommen. Das Landgericht hatte geurteilt, Broder dürfe die Behauptung nicht mehr im konkreten Zusammenhang wiederholen, weil der Sachbezug fehle. Der Publizist hatte gegen das Urteil Berufung eingelegt.
Broder und Hecht-Galinski tragen seit Monaten einen offenen Meinungsstreit aus. Hecht-Galinski hatte in der Vergangenheit mehrfach die Politik Israels gegenüber den Palästinensern kritisiert. Der OLG-Sprecher sagte, die Kammer habe sich vor dem eigentlichen Beginn der mündlichen Verhandlung "intensiv, aber vergeblich" darum bemüht, eine gütliche Einigung herbeizuführen. (dpa)
Polemik-Urteil: Broder mit Fußnoten
Antisemitismus-Vorwurf: Gericht urteilt über Broders „Maulkorb“
Was will "ER" uns eigentlich sagen?
03.12.2008 | 10.41 Uhr | kater-eliseo
Ist es nicht an der Zeit, solchen Zwistigkeiten die Öffentlichkeit zu verwehren. Denn einen historischen oder menschlichen Gewinn werden solche…
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