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UN-Simulationskonferenz

„Eine tolle Vorbereitung für den Job“

Von Laura Meessen, 08.12.08, 17:02h

Konrad Meier, Student aus Sankt Augustin, hat die UN-Simulationskonferenz als Journalist begleitet. 40 bis 50 Stunden pro Woche, zusätzlich zu Studium und Job, hat das Organisationsteam, das nur aus Studenten besteht

Journalismus
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Der Journalismus-Student Konrad Meier (22) BILD: MEESSEN
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Der Journalismus-Student Konrad Meier (22) BILD: MEESSEN
Sankt Augustin - Panik im „Security Council“ des siebten „Bonn International Model United Nations“-Projektes, kurz: „Bimun“: Die Mitglieder des Komitees sind soeben über eine (fiktive) politische Krise in Pakistan informiert worden. Jetzt wollen sie eine Resolution verabschieden - ein Kampf gegen die Zeit. Trotz des großen Engagements und beeindruckender Fähigkeit sich auf Problemsituationen einstellen zu können, erzielen die Staatsvertreter - wie oft in der Realität - keine Einigung. Sie sind enttäuscht.

Das ist nur einer der Momente, die Konrad Meier (22), Journalismus-Student der Fachhochschule Bonn / Rhein-Sieg in Sankt Augustin, besonders in Erinnerung bleiben. Er gehört zum „Newsteam“ der gerade vergangenen UN-Simulationskonferenz und war damit für die Berichterstattung während der Tagung zuständig - wobei das Verfassen der Artikel weit weniger Zeit in Anspruch genommen habe als das Layout, an dem er stets bis zum späten Abend gearbeitet habe.

Der Student war zum ersten Mal an einer solchen Simulation dabei: „Ich kann mir vorstellen, später im Rahmen internationaler Politik, diplomatisch oder journalistisch, tätig zu sein. Dafür ist so eine Konferenz nicht nur eine gute Erfahrung, sondern auch eine tolle Vorbereitung.“

Unter den Bewerbern besonders gefragt war diesmal die Kommission für nachhaltige Entwicklung. Themen wie Wüstenbildung und deren negative sozio-politische Auswirkungen seien „strittige und aktuelle“ Themen, erklärt Meier den Ansturm auf die Sitze des Rates.

40 bis 50 Stunden pro Woche, zusätzlich zu Studium und Job, hat das Organisationsteam, das nur aus Studenten besteht, in die Vorbereitung der Veranstaltung gesteckt. Für den Beginn hatten sie einen Willkommensabend organisiert: Jeder Teilnehmer brachte etwas aus seiner Heimat mit, Süßspeisen etwa, Getränke oder andere Spezialitäten. In ausgelassener und fröhlicher Atmosphäre konnten die Angereisten aus aller Welt erste politische aber auch persönliche Kontakte knüpfen.

Konrad Meier hat einen durchweg positiven Eindruck von der diesjährigen Veranstaltung: „Die Atmosphäre bei der Konferenz hat uns angenehm überrascht. Auch das Niveau der Diskussionen und die Motivation der Teilnehmer begeistert uns in diesem Jahr ganz besonders.“



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