Erstellt 11.12.08, 18:58h
„Kein Zusammenhang“
Die Verlängerung der 40-Stunden-Woche habe indes nichts damit zu tun, dass Lanxess die Wartung von Anlagen vorziehe, die wegen der Konjunkturkrise nicht ausgelastet sind, sagte Firmensprecher Frank Grodzki auf Anfrage: „Es gibt da keinen Zusammenhang.“ Die abgestufte Arbeitszeitregelung sei ohne Ansehen der Auftragslage zustande gekommen.
Jahresleistung und Bonus werden künftig kombiniert. Erstere ist eine tarifliche Leistung, zweitere hängt vom Geschäftserfolg ab. Je nach Geschäftsgang soll die jährliche Auszahlung 80 bis 125 Prozent eines tariflichen Monatsgehalts betragen. Lanxess-Arbeitsdirektor Rainier van Roessel begrüßt die Einigung als „verlässliche Basis“, auf der sich die Werkstätten weiter verbessern können. Ähnlich wie bei Bayer gelten die Werkstätten als Sorgenkinder. Lanxess wie Bayer haben die Bereiche in Tochtergesellschaften ausgegliedert; die Bayer-Abspaltung Tectrion vermeldete kürzlich schon einen kleinen Gewinn. (tk)
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