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„Sauberkeitsinitiative“

Köln soll viel sauberer werden

Von Ulrike Süsser und Jennifer Held, 17.12.08, 21:46h

Am Heinrich-Lübke-Ufer stellte Oberbürgermeister Fritz Schramma die neue „Sauberkeitsinitiative“ der Stadt vor. Köln stellt rund sechs Millionen Euro für die nächsten zwei Jahre bereit.

Hochdruckreiniger
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Mit dem Hochdruckreiniger wurde die Graffiti-Malerei bei der Sauberkeitsoffensive entfernt. (Bild: Süsser)
Hochdruckreiniger
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Mit dem Hochdruckreiniger wurde die Graffiti-Malerei bei der Sauberkeitsoffensive entfernt. (Bild: Süsser)
Rodenkirchen - Es soll schon einmal vorgekommen sein, dass ein Fahrradunterstand an einem P+R-Platz jahrelang vor sich hin schmuddelte, weil sich KVB, HGK und die Stadt nicht einigen konnten, wer für die Reinigung zuständig sei. Solches Kompetenzgerangel ist vorbei. Seit ein paar Jahren sind die Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) für die Säuberung von Plätzen, Wegen und Straßen zuständig, das Amt für Landschaftspflege für alle Grünflächen. Köln sei schon viel sauberer geworden, meinte Oberbürgermeister Fritz Schramma. Nun gibt es zusätzliches Geld für Extra-Reinigungsaktionen aus dem städtischen Haushalt. Am Parkplatz am Heinrich-Lübke-Ufer gab Fritz Schramma jetzt den Startschuss für die neue „Sauberkeitsoffensive“ der Stadt.

Mitarbeiter der „Kölner Anti Spray Aktion“ (KASA) entfernten mit Hochdruck eine Graffiti-Bemalung an einer Mauer. Die „KASA“ ist der städtischen Gebäudewirtschaft angegliedert. Es wurden Lampen und Wartehäuschen gereinigt, Müll und Unkraut beseitigt. Vertreter von KVB, HGK und AWB sowie Bezirksbürgermeisterin, Monika Roß-Belkner, und der Verwaltungschef im Bezirksrathaus, Reiner Lindlahr, nahmen an der Sauberkeitsaktion teil. „Wir sitzen alle in einem Boot“, meinte KVB-Chef Walter Reinarz. Die Offensive begann in Rodenkirchen exemplarisch für alle neun Stadtbezirke.

Jeweils drei Millionen Euro hat die Stadt für dieses und für kommendes Jahr in den Haushalt eingestellt. Auf die Bezirke entfallen jeweils 125 000 Euro für 2008, und weitere 200 000 Euro für nächstes Jahr. Die Bezirke können frei über das Geld verfügen. Die Rodenkirchener Bezirksvertreter haben die Finanzspritze bereits für 30 Reinigungs- und Verschönerungsaktionen in den einzelnen Stadtteilen verplant. Beispielsweise sollen insgesamt 42 neue Sitzbänke und genau so viele Papierkörbe in den nächsten Wochen aufgestellt werden, vor allem am Leinpfad. Allein zwischen Südbrücke und Militärring wird es zehn Bänke und Papierkörbe geben. Auch wird die marode Holzbank am Nebeneingang des Sürther Friedhofs ersetzt. Weiterhin sollen zugewucherte Gehwege und Verkehrsinseln, wie an der Einmündung der Militärringstraße in das Oberländer Ufer, und ungepflegte Beete, wie am Vochemer Plätzchen, aufbereitet werden. Auch das historische gusseiserne Geländer am Rheinufer zwischen Rodenkirchener und Südbrücke kann mit dem zusätzlich Geld erhalten und hergerichtet werden.



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