Von Ulrike Süsser und Jennifer Held, 17.12.08, 21:46h
Mitarbeiter der „Kölner Anti Spray Aktion“ (KASA) entfernten mit Hochdruck eine Graffiti-Bemalung an einer Mauer. Die „KASA“ ist der städtischen Gebäudewirtschaft angegliedert. Es wurden Lampen und Wartehäuschen gereinigt, Müll und Unkraut beseitigt. Vertreter von KVB, HGK und AWB sowie Bezirksbürgermeisterin, Monika Roß-Belkner, und der Verwaltungschef im Bezirksrathaus, Reiner Lindlahr, nahmen an der Sauberkeitsaktion teil. „Wir sitzen alle in einem Boot“, meinte KVB-Chef Walter Reinarz. Die Offensive begann in Rodenkirchen exemplarisch für alle neun Stadtbezirke.
Jeweils drei Millionen Euro hat die Stadt für dieses und für kommendes Jahr in den Haushalt eingestellt. Auf die Bezirke entfallen jeweils 125 000 Euro für 2008, und weitere 200 000 Euro für nächstes Jahr. Die Bezirke können frei über das Geld verfügen. Die Rodenkirchener Bezirksvertreter haben die Finanzspritze bereits für 30 Reinigungs- und Verschönerungsaktionen in den einzelnen Stadtteilen verplant. Beispielsweise sollen insgesamt 42 neue Sitzbänke und genau so viele Papierkörbe in den nächsten Wochen aufgestellt werden, vor allem am Leinpfad. Allein zwischen Südbrücke und Militärring wird es zehn Bänke und Papierkörbe geben. Auch wird die marode Holzbank am Nebeneingang des Sürther Friedhofs ersetzt. Weiterhin sollen zugewucherte Gehwege und Verkehrsinseln, wie an der Einmündung der Militärringstraße in das Oberländer Ufer, und ungepflegte Beete, wie am Vochemer Plätzchen, aufbereitet werden. Auch das historische gusseiserne Geländer am Rheinufer zwischen Rodenkirchener und Südbrücke kann mit dem zusätzlich Geld erhalten und hergerichtet werden.
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