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Reptilien-Börse

Gefeilscht wird auch bei kleinen Exoten

Von Norbert Damme, 28.12.08, 21:31h, aktualisiert 28.12.08, 22:13h

Im Theater am Tanzbrunnen herrschte am Sonntag ein Andrang wie beim Schlussverkauf: Knapp einhundert Händler und Züchter boten auf der Reptilien- Börse Tier und Zubehör an. Die Eintrittskarten für Kinder waren schon am Mittag vergriffen.

Tokeh- Gecko
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Ganz schön vorsichtig sollte man mit dem Tokeh- Gecko aus Indonesien schon umgehen. „Die beißen böse“, verrät der Händler. (Bild: Rakoczy)
Tokeh- Gecko
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Ganz schön vorsichtig sollte man mit dem Tokeh- Gecko aus Indonesien schon umgehen. „Die beißen böse“, verrät der Händler. (Bild: Rakoczy)
Innenstadt - Mehr als 2000 Reptilien-Fans drängelten sich am Sonntag an den knapp 100 Verkaufständen von Händlern und Züchtern vorbei. „Hier hole ich mir nachträglich noch ein Weihnachtsgeschenk“, sagte Kevin Dengler und begutachtete mit Kennerblick Dutzende von Vogelspinnen, die in klarsichtigen Plastikdosen umherkrabbelten. „Ich nehme ein paar Jungtiere aus Brasilien. Die sind nicht so teuer wie die älteren Exemplare aus Indien. Diese kosten bis zu 200 Euro, weil sie in der Natur nur noch schwer zu finden sind.“

Bei den chamäleonartigen Bartagamen am Nebenstand winkte der Spinnenfreund ab. „Das ist nichts für mich. Außerdem sind davon in den vergangenen Jahren so viele nachgezüchtet worden, dass die Händeler schon gar nicht mehr wissen, wohin damit.“ Unbeeindruckt vom angeblichen Überangebot pries Norbert Strauß seine Echsen an. „Die Tiere stammen ursprünglich aus Australien. Sind aber recht pflegeleicht. Sie ernähren sich weitgehend von Salat und zwischendurch mal einigen Insekten.“

Wie auf dem Trödelmarkt

Die Preise - ausgezeichnet waren die Tiere je nach Größe mit 49 oder 59 Euro - waren durchaus verhandelbar. Ein bisschen glich die Reptilien-Börse einem Trödelmarkt. Und kaum einer, der mit leeren Händen nach Hause ging. Neben Schlangen, Schildkröten, Skorpionen und Co gab es allerlei Zubehör zu erstehen. Wolfgang Schade entschied sich für ein paar Grünpflanzen. „Eher wegen der Optik.“ Der indonesische Gecko (20 Euro), den er stolz im Styroporkästchen umhertrug, klettert ja am liebsten an glatten Wänden herum. „Das kann er bei mir auch. Ich habe ein richtig großes Terrarium.“



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