Schriftgröße

Hockey

Kostümierte Enthusiasten

Von Tobias Neuhaus, 18.01.09, 19:06h

Die Hockeyherren von Rot-Weiß erreichen mühelos die Endrunde um die deutsche Hallenmeisterschaft. Nach einer konstant guten Saisonleistung erzielt Youngster Niclas Thiel vor 800 Zuschauern sein erstes Tor für das Senioren-Team.

Christopher Zeller
Bild vergrößern
Christopher Zeller (links) bejubelt mit seinen Kollegen einen Treffer. BILD: DAHMEN
Christopher Zeller
Bild verkleinern
Christopher Zeller (links) bejubelt mit seinen Kollegen einen Treffer. BILD: DAHMEN
Köln - Nicht nur die Hockey-Herren von Rot-Weiß, sondern auch ihre Anhänger präsentierten sich bereits meisterlich. „Das war einfach bombastisch“, schwärmte Christoph Bechmann nach dem Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft, in dem die Kölner den TuS Lichterfelde mit 15:3 besiegt hatten. Der Trainer bezog sich dabei jedoch nicht auf die souveräne Leistung seines Teams („Wir waren erwartet gut“), sondern auf den Enthusiasmus des Heimpublikums. „Von den 800 Zuschauern waren ungefähr 500 ganz in Rot und Weiß kostümiert und haben uns super angefeuert“, freute er sich und merkte an: „Hier wissen alle, dass es jetzt um die Wurst geht.“

Daran hatte auch sein Team von Beginn an keine Zweifel aufkommen lassen. Marcel Meurer, Fabian Bauwens-Adenauer und Timo Weß hatten Rot-Weiß bis zur achten Minute mit 3:0 in Front gebracht. Danach musste der TuS seine Defensiv-Taktik aufgeben, und die gut ineinander greifenden Mannschaftsteile der Kölner nutzten den gewonnenen Freiraum geschickt, um ihre Führung weiter auszubauen. Bis zur Halbzeit stand es 6:2 für die Hausherren, und auch nach der Pause knüpften diese nahtlos an ihr Power-Spiel an. Es folgten acht weitere Kölner Treffer in Folge, spielentscheidend waren die jedoch längst nicht mehr. Die Gäste hatten den Kölnern kaum etwas entgegenzusetzen, ihre drei Treffer erzielten sie durch Strafecken.

Den letzten Höhepunkt der Partie setzte der Kölner Niclas Thiel, neben Bauwens-Adenauer und Meurer ein weiteres Talent aus der Rot-Weiß-Jugend. Der Youngster spielt schon die ganze Saison über konstant bei den Herren mit, und einen Tag nach seinem 19. Geburtstag machte er sich selbst ein großes Geschenk, als er quasi mit dem Schlusspfiff seinen ersten Treffer für die Senioren erzielte. Sein Debüt gab gegen Lichterfelde außerdem Florentin von Schmidt Pauli - gerade 18 Jahre alt und ein weiterer hoffnungsvoller Nachwuchsspieler aus den Reihen von Rot-Weiß.

Zu den besten Torschützen avancierten Fabian Bauwens-Adenauer, der dreimal traf, sowie Marcel Meurer, dem sogar noch ein Treffer mehr gelang. Trainer Bechmann verzichtete jedoch darauf, die Leistung einzelner Spieler herauszuheben. Für ihn machte das reibungslose Zusammenwirken der Mannschaftsteile den Erfolg aus. „Die Jungs haben noch einmal eine Schippe draufgelegt“, resümierte er anerkennend, „das war das beste Spiel der Saison.“

Ab sofort richtet sich alle Konzentration auf Duisburg, wo am 24. und 25. Januar die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft ausgetragen wird. Am ersten Tag trifft die Mannschaft von Christoph Bechmann dort auf den UHC Hamburg.



Den Kölner Stadt-Anzeiger im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Lokalsport


Anzeige



ksta.tv aktuell


Umfrage

Regionalliga
Fortuna Köln, FC II oder Bayer 04 II - Hat einer der drei Vereine aus der Region eine Chance auf den Aufstieg?

Extra


Neue Serie


NEU: KSTA-Service


Der Regionalsport auf Facebook

KSTA-Regionalsport auf Facebook

Fotolines


Gewinnspiel


WAS.WANN.WO.


Stadtmenschen Community


Extra


Dienste