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Tiere

Die Schönsten der Schönen

Von Petra Wischgoll, 19.01.09, 15:51h, aktualisiert 20.01.09, 10:36h

Der Deutsche Rex-Katzen-Verein hat zu einer Internationalen Ausstellung in Weidenpesch eingeladen. Juroren begutachten bei der Schau unter anderem die Augen, das Fell und den Schwanz der Kätzchen.

Katzen Ausstellung
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Sorgfältig untersucht Jurorin Genéviève Paquet-Franc das Kätzchen Felicitas From A Fairytale Island. (Bild: Wischgoll)
Katzen Ausstellung
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Sorgfältig untersucht Jurorin Genéviève Paquet-Franc das Kätzchen Felicitas From A Fairytale Island. (Bild: Wischgoll)
Nippes - Etwas verschlafen und sichtlich unbeeindruckt vom Geschehen liegt der rot-weiße Kater in seinem Käfig und döst. Schließlich ist für ihn, der auf den Namen „Red Devil“ hört, alles gelaufen. Der Preisrichter hat die junge Perserkatze bereits begutachtet. „Im Vergleich mit Perserkatzen in seinem Alter und mit der gleichen Fellfarbe ist er als der Beste ausgezeichnet worden“, erläutert Marianne Chodiel. Jetzt wartet die Züchterin auf weitere Ergebnisse der Juroren.

Zum mittlerweile 8. Mal findet an der Weidenpescher Rennbahn die Internationale Katzenausstellung statt, insgesamt ist es die 90. Veranstaltung dieser Art. Ausrichter ist der Deutsche Rex-Katzen-Verein, der in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag feiert. Rund 320 Tiere von 20 verschiedenen Rassen nehmen an dem Schönheitswettbewerb teil. Dazu gehören unter anderem die Rassen Heilige Birma, Perser, Russisch Blau, Somali und Maine Coon. Dicht an dicht stehen die Käfige, in denen die Samtpfötchen viele Stunden lang darauf warten, zuerst begutachtet und anschließend ausgezeichnet zu werden. Die meisten von ihnen liegen auffällig ruhig auf ihren Decken und dösen. Wer sich für eine der „Zuchtperlen“ interessiert, muss viel Geld mitbringen: Unter 500 Euro werden diese Kätzchen nicht verkauft.

Die Wertung der Schau ist dabei eine Wissenschaft für sich und für Laien recht kompliziert. Die Katzen werden in die drei Kategorien „Kurzhaar“, „Halblanghaar“ und „Langhaar“ aufgeteilt. Zudem werden sie in den unterschiedlichen Rassen und in verschiedenen Klassen bewertet. Der Richter begutachtet unter anderem den Kopf, das Fell, den Schwanz und die Augen, bei denen die Tiere vorgeschriebene Standards erfüllen müssen. Jurorin Genéviève Paquet-Franc untersucht gerade eine weiße Heilige Birma mit dem exzentrischen Namen „Felicitas From A Fairytale Island“. Sie hebt das Fellknäuel hoch und streicht über den buschigen Schwanz. „Der Kopf muss dreieckig sein, die Augen blau und das Fell sehr seidig“, erklärt die Belgierin.

Der sieben Monate alte Kater „Habanero Of Kumasasa“ hat den ersten Pokal bereits sicher gewonnen. „Diese Preise sind wichtig, wir brauchen eine Richterbewertung für unsere Zucht“, erklärt Ina Fröhlich. „Wenn wir nicht an solchen Ausstellungen teilnehmen, dürfen wir nicht züchten.“



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