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Ausbau in Godorf

Hafengegner setzen Protest fort

Von ULRIKE SÜSSER, 02.02.09, 08:00h, aktualisiert 03.02.09, 20:58h

Die Mahnwache im Naturschutzgebiet an der Sürther Aue musste umziehen. Der neue Standort befindet sich nicht mehr direkt an der Zufahrt zum Naturschutzgebiet.

Godorfer Hafen Köln
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38000 Kölner hatten das Bürgerbegehren gegen den Ausbau des Godorfer Hafens unterschrieben. (Bild: Süsser)
Godorfer Hafen Köln
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38000 Kölner hatten das Bürgerbegehren gegen den Ausbau des Godorfer Hafens unterschrieben. (Bild: Süsser)
Sürth - Auf Anordnung der Polizei wurden am Sonntag die Zelte der Mahnwache abgebaut. Das Lager ist auf eine Wiese am Rand des Naturschutzgebietes Sürther Aue umgezogen, nach sich herausgestellt hatte, dass die Tipis auf Privatgrund der Hafengesellschaft HGK standen. Die Ausbaugegner haben die Anordnung ohne Protest befolgt. Auch vom neuen Standort aus wollen die Hafengegner die demnächst beginnenden Rodungsarbeiten für die Hafenerweiterung mit legalen Mitteln behindern. „Wir werden das lange durchhalten“, meint Marion Häuser.

Die Nächte im Zelt sind eiskalt. Trotzdem sind die Wachposten - wie schon seit gut einer Woche - rund um die Uhr besetzt. Es sind Tierschützer und Baumschützer, Umweltaktivisten, ganz normale Bürger und Rentner, die sich die Nacht im Zweistundenrhythmus um die Ohren schlagen. „Das zeigt, wie groß die Wut ist“, sagt Christoph Behr-Hayder von der Bürgerinitiative „Kölsche Baumschützer“.

Die Ausbaugegner gehen davon aus, dass die HGK noch in dieser Woche mit den Rodungsarbeiten beginnen wird. Gegen die Hafenerweiterung laufen zwei Klagen und eine Beschwerde bei der EU in Brüssel.

 www.suerther-aue-retten.de



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