Von Inga Beißwänger, 03.02.09, 18:57h, aktualisiert 18.05.09, 18:40h
„In anderen Ländern gibt es einige Bands, die ähnliche Musik wie wir spielen, also eine Mischung aus Folk, akustischem Indie-Pop und Elementen klassischer Musik. Dazu gehören die Isländer von Sigur Rós oder die Tindersticks aus England. In Deutschland stehen wir damit ziemlich alleine da“, meint Noethen. Wie sich dieser exklusive Mix live anhört, zeigen Who is afraid of the big bad Wolf am Donnerstag, 5. Februar, bei der Klangprobe live des „Kölner Stadt-Anzeiger“ im Kulturbunker Mülheim.
Noethen ist in der lokalen Musikszene kein Unbekannter. Mit seiner Indie-Rock-Band „Backyard Poetry“ steht er schon seit vielen Jahren auf der Bühne. „Doch ich wollte einmal etwas anderes ausprobieren, nicht zuletzt, weil ich beim Schreiben immer öfter Streicher im Ohr hatte.“ Ursprünglich als Solo-Projekt geplant, ist seine neue Formation inzwischen zu einer richtigen Band zusammengewachsen. „Ich bin zwar der »Band-Diktator«“, beschreibt Noethen seine Rolle als alleiniger Songschreiber augenzwinkernd“, „doch auch Sarah Zabel und Katharina Hoffmann tragen allein durch ihre spezifische Umsetzung Wesentliches zur Musik bei.“
Who is afraid of the big bad Wolf wurde erst vor einem knappen Jahr und sehr spontan gegründet. „Eines unserer ersten Konzerte spielten wir im Vorprogramm der Indie-Rock-Gruppe Rivulets. Die positiven Reaktionen des Publikums haben uns darin bestärkt, weiterzumachen.“
An seinem Debüt-Album werkelt das Trio auch schon fleißig. „Eigentlich hatten wir gehofft, dass wir es jetzt schon live präsentieren können, aber da wir in kurzer Zeit noch viele Lieder geschrieben haben, ist die Planung etwas durcheinander geraten“, so Noethen. Material hat die Gruppe inzwischen wahrlich genug: „Wir könnten zweieinhalb Stunden auf der Bühne stehen. Aber natürlich müssen wir eine Auswahl treffen, sowohl für das Konzert als auch für die CD.“ Somit könnten die Zuschauer und Hörer sicher sein, nur das Beste zu bekommen.
Who is afraid of the big bad Wolf, Donnerstag, 5. Februar, 20 Uhr, Kulturbunker Mülheim, Berliner Straße 20, Eintritt: fünf Euro.
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