Von Michael Zeihen, 08.02.09, 20:57h
Dass die Truppe mehr kann, hat sie bereits mehrfach angedeutet - leider aber nur angedeutet. So auch in Köpenick, wo die personell weiter angeschlagenen Leverkusenerinnen phasenweise sehr gut aussahen. Nachdem der erste Satz deutlich an die Gastgeberinnen gegangen war, präsentierte sich Leverkusen im folgenden Abschnitt wesentlich besser, konnte zum 1:1 ausgleichen und stand im dritten Durchgang erneut vor einem Satzgewinn. Als die Gastgeberinnen dann bei Satzball für Leverkusen einen Angriff ins Aus schlugen, freuten sich Kapitänin Maren Brinker, die aufgrund einer fiebrigen Erkältung nur mit Hilfe von Medikamenten spielen konnte, und ihre Kolleginnen schon. Allerdings nur für einen winzigen Augenblick, denn der Linienrichter gab den Ball zum Erstaunen aller Beteiligten gut; damit war die Chance für Bayer dahin.
Dirk Sauermann verärgert
„Das war eine katastrophale Entscheidung, die uns letztlich den Satz gekostet hat“, ärgerte sich Dirk Sauermann über den Fehler des Unparteiischen. Um den Lohn ihrer Arbeit beraubt, hatten die Bayer-Damen anschließend nicht mehr die Kraft und die Energie, sich noch einmal aufzubäumen. So konnte Köpenick das Spiel letztlich deutlich für sich entscheiden. „Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätten wir den dritten Satz gewonnen. So müssen wir diese Begegnung abhaken, uns nun regenerieren und dann konzentriert in die Vorbereitung zum heißen West-Duell gegen den USC Münster gehen“, befand Sauermann zum Abschluss.
Bayer: Huebert, Linnarinne, Schaus, Brinker, Piccolini, Hudson, Quade, Leonhardt, Terzoglou.
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