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Stadt- und Zochgespräch

Heinos Liebesleben

Von Thomas Schmitz, 22.02.09, 17:45h

Neben Heino und Hannelore spielten auch die vielen leerstehenden Ladenlokale eine Rolle. Insgesamt war der närrische Andrang weniger heftig als in den Vorjahren.

Zug in Münstereifel
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Die Musiker aus Lessenich waren eine von fünf Kapellen, die beim Karnevalszug in Bad Münstereifel dabei waren. (Bild: Schmitz)
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Die Musiker aus Lessenich waren eine von fünf Kapellen, die beim Karnevalszug in Bad Münstereifel dabei waren. (Bild: Schmitz)
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Die Gruppe von Frank Sieger widmete sich dem Thema Indianer. (Bild: Schmitz)
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Ein Küsschen für Hannelore: Der Volksbarde Heino und seine Gattin waren am Sonntag allgegenwärtig. (Bild: Schmitz)
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Bad Münstereifel - Der Karnevalszug in der Kurstadt wurde von einem Thema beherrscht: Heinos überaus aktives Sexualleben. Gleich zwei Gruppen widmeten sich dem Geständnis des Volksbarden, „es“ drei Mal pro Woche zu tun. Während bei der Gruppe „Fidelia Kutterfrisch“ mehr als ein Dutzend Heinos und Hannelores durch die engen Straßen zogen und sie noch ganz züchtig „3x in der Woche - Yes we Can“ skandierten, formulierte es die Fußgruppe von Susanne Grün etwas drastischer: „Rammeln für die Rente“ und „Hannelörchen, knabber an meinem Möhrchen“, hieß es da. Auf dem Anhänger zeigte man Figuren von Heino und Hannelore beim Liebesakt.

Kritik an Bad Münstereifel übte die Fußgruppe von Janette Bünger. „Huus für Huus, et Leech jeit us“ stand auf einem Schild, das den Bollerwagen zierte. Gemeint waren natürlich die zahlreichen leerstehenden Ladenlokale in der Kurstadt. Ein Mitglied der Gruppe wedelte mit einem Tuch mächtig Staub auf.

Doch auch mit dem Karnevalszug scheint es bergab zu gehen. Zieht man Polizei und Rettungswagen ab, bleiben gerade einmal 20 Gruppen übrig. Darunter waren nur zwei Festwagen: der von Thorsten Zimmer, dessen „Besatzung“ aus dem „Fluch-der-Karibik“-Schiff „Black Pearl“ die „Erft Pearl“ machte, und der der KVM Bubbelsbröder, von dem selbstverständlich Bürgermeister Alexander Büttner Kamelle warf.

Selbst die größte Gruppe war diesmal arg dezimiert am Start: Laut Zugleiter Dirk Isenberg war der TVE Bad Münstereifel vergangenes Jahr noch mit 140 Leuten mit dabei. Diesmal zogen 70 Sportler mit. Die zweitgrößte Gruppe war im wahrsten Sinne des Wortes zauberhaft: Die Kinder der Kita „Magische 12“ gingen als Mini-Zauberer.



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