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„Soziale Stadt“

15 Millionen Euro für Rheindorf-Nord

Von Thomas Esch, 23.02.09, 17:48h

Auch die Wilhelm-Sander-Stiftung steckt fast 5,5 Millionen Euro in die Sanierung von Wohnblocks und Anlagen. Das meiste Geld kommt aus Düsseldorf, aber auch die Stadt muss ihren Teil dazu beitragen.

Stadtteil Rheindorf-Nord
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In den Stadtteil Rheindorf-Nord und das Projekt "Soziale Stadt" soll investiert werden. (Bild: Ralf Krieger)
Stadtteil Rheindorf-Nord
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In den Stadtteil Rheindorf-Nord und das Projekt "Soziale Stadt" soll investiert werden. (Bild: Ralf Krieger)
Rheindorf - Für das vom Land geförderte Projekt „Soziale Stadt Rheindorf-Nord“ wird richtig Geld in die Hand genommen. Das meiste kommt aus Düsseldorf, aber auch die Stadt muss ihren Teil dazu beitragen. Das Projekt hat ein Investitionsvolumen von rund 15 Millionen Euro, 20 Prozent davon trägt die Stadt bei. Sozialdezernent Frank Stein hat jetzt einen Sachstandsbericht und die weiteren Pläne vorgelegt.

Im Jahr 2007 war mit der Einrichtung eines Stadtteilbüros und der Einstellung von Stadtteilmanagerin Galini Amanatidou der Startschuss gefallen. Am Anfang standen neben der Einrichtung von Stadtteilkonferenz und Arbeitsgruppen - die Beteiligung der Bürger ist Kernstück - so genannte sozial-integrative Projekte. Dazu zählt unter anderem ein Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekt für insgesamt 180 arbeitslose junge Frauen und Männer. Sie werden sechs Monate an berufspraktische Tätigkeiten herangeführt.

Integration von Migranten

Weitere Themen in diesem Segment, die bereits angegangen worden sind, sind die Integration von Migranten, das Wohnungsmanagement (Förderung des Zusammenlebens) und der Bereich neues Wohnen im Alter, in dem es vorrangig darum geht, Senioren so lange wie möglich ein Leben im gewohnten Umfeld zu ermöglichen.

Nun beginnen auch die städtebaulichen Maßnahmen. In diesem Jahr noch wird mit der Neugestaltung des Friedensparks begonnen. Das alleine wird fast 800.000 Euro kosten. Auch der Festplatz wird saniert, Kostenpunkt: eine halbe Million Euro. Im kommenden Jahr dann wird der Königsberger Platz umgestaltet. Schließlich soll im Jahr 2012 ein neues Jugendhaus errichtet werden - für zwei Millionen Euro.

Nicht zuletzt die Wohnungsgesellschaften sind in das Programm eingebunden. Allein die städtische, die WGL, wird ihre Gebäude nach und nach mit Wärmedämmungen, einem neuen Anstrich und neuen Dächern versehen, außerdem die Außenanlagen verschönern. Mit den Arbeiten ist schon begonnen worden. Die Kosten in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro muss die WGL selbst tragen - gemeinsam mit der Stadt, denn das Land schießt nichts dazu. Auch die Wilhelm-Sander-Stiftung steckt fast 5,5 Millionen Euro in die Sanierung von Wohnblocks und Anlagen - Beginn der Arbeiten: 2011.



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