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Bester Businessplan

Bunte Kugeln für den Tequila Sunrise

Von Claudia Hauser, 04.03.09, 19:47h

Die besten Grundungsideen wurden mit dem NUK-Preis ausgezeichnet. Ein Kölner Team schaffte es mit seinen "Flavour Pearls" unter die Besten. Auch ein intelligenter Blumentopf wurde vorgestellt.

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Sie entwickeln und vertreiben kaviarähnliche Perlen in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen: Benjamin Meyknecht, Matthias Muellenbeck und Jan-Philipp Wiesmann (v.l.). (Bild: Krasniqi)
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Sie entwickeln und vertreiben kaviarähnliche Perlen in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen: Benjamin Meyknecht, Matthias Muellenbeck und Jan-Philipp Wiesmann (v.l.). (Bild: Krasniqi)
Köln - Genau drei Minuten Zeit hat jedes Team, um sein Geschäftskonzept bei der Prämierungsfeier zu präsentieren. Eine Eieruhr schrill laut, wenn die Zeit abgelaufen ist und wer jetzt noch mitten im Satz steckt, hat Pech gehabt: Der nächste ist an der Reihe. 16 Teams wurden beim NUK-Businessplan-Wettbewerb nominiert und Regierungsvizepräsidentin Ulrike Schwarz vergab im Plenarsaal der Bezirksregierung vier Haupt- und sechs Förderpreise an die überwiegend aus dem Rheinland stammenden Existenzgründer.

284 Teilnehmer in 176 Teams reichten ihre Geschäftsskizzen ein - so viele wie nie. „Wir spüren die Wirtschaftskrise auch - aber in positiver Hinsicht“, sagt Projektleiter Stephan Bruns vom Verein Neues Unternehmertum Rheinland (NUK). Die Teilnehmer stammen aus ganz unterschiedlichen Branchen: Online / Web 2.0, Werkstoffe, Consulting, aber auch Freizeit und Wellness. Ein Kölner hat es mit seinen Kollegen und vielen aromatischen Kügelchen unter die vier Sieger geschafft: Matthias Müllenbeck produziert und vertreibt mit Benjamin Meyknecht und Jan-Philipp Wiesmann vom Team „Flavour Pearls“ kaviarähnliche Perlen in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, die durch einen leichten Druck zwischen Zunge und Gaumen zerplatzen und in Cocktails, Desserts oder Salaten für „einen kulinarischen Knalleffekt“ sorgen, wie die Jury es beschreibt. Die Kugeln sind nicht neu, aber das Team entwickelte ein automatisiertes Herstellungsverfahren, um sie einem Massenmarkt zugänglich zu machen. Die 500 Euro Preisgeld sind für die Gewinner nicht das Wichtigste. „Wir freuen uns sehr, aber es geht vor allem darum, ein Netzwerk zu knüpfen“, sagt Müllenbeck, der zuversichtlich ist, schon bald 15 Tonnen der Kügelchen pro Jahr zu vertreiben - an Restaurants, Bars oder Privatpersonen. Ein zweites Kölner Team namens „Ecoplant“ entwickelte einen intelligenten Blumentopf, der per SMS zum Bewässern der Pflanzen aktiviert werden kann. Einen Preis bekamen sie dafür nicht - die Jury bescheinigte ihnen aber „ausbaufähiges Potenzial“.

In einer zweiten Stufe müssen alle Gewinner nun ihre Konzepte um eine sorgfältige Markt- und Branchenanalyse und ein Marketingkonzept erweitern.



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