Von Andreas Damm, 13.03.09, 20:37h, aktualisiert 13.03.09, 20:57h
Fenske sprach wie Oberbürgermeister Fritz Schramma den Angehörigen der beiden verschütteten Männer sein Beileid aus. Er tue dies stellvertretend für die 3000 Beschäftigten der KVB, sagte der Unternehmenschef.
Unstimmigkeiten über PresseterminDie Ursache für den Einsturz des Historischen Archivs und zweier benachbarter Wohnhäuser sei nach wie vor unklar, sagte Fenske. Am Sonntagnachmittag werde der Vorstand auf einer Pressekonferenz eine Reihe von Fragen beantworten, die Bürger und Politiker an das Unternehmen gerichtet haben. Dann soll auch ein Vertreter der Baufirmen anwesend sein, die an der Unglücksstelle tätig waren. Federführend für die Arbeitsgemeinschaft ist der Baukonzern Bilfinger und Berger.
Wie zu erfahren war, sind sich die Beteiligten hinter den Kulissen über das Krisenmanagement offenbar nicht ganz einig. Mitglieder des Krisenstabes hätten schon für die Pressekonferenz am Freitag gerne eine Vertreter der Arbeitsgemeinschaft auf dem Podium gesehen, hieß es. Diesem Wunsch seien die Unternehmen jedoch nicht nachgekommen. Aus welchem Grund, das wurde nicht bekannt.
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