Von Clemens Schminke, 18.02.09, 09:12h, aktualisiert 18.02.09, 15:39h
Einige Monate vor der Tat sei ihm „zum ersten Mal der Gedanke gekommen, etwas mit Kindern zu machen“, sagte Sadun K. (Name geändert), der nach seinen Angaben vor Gericht nur einmal eine Freundin hatte. Da war er erst 17 Jahre alt, und zu mehr als Küssen sei es nicht gekommen, „weil sie nicht wollte“. Offenbar blieb er in einem Zustand weitgehender Unerfahrenheit stecken. Das Empfinden, das ihm dabei immer wieder zu schaffen machte, beschrieb er als „notgeil“.
Am 30. September vergangenen Jahres kam er am Abenteuerspielplatz Homar Straße/Kampgasse in Köln-Vingst vorbei. Nach seinen Worten war er auf dem Rückweg von einem Freund zu seinen Eltern gewesen, mit denen er vor seiner Inhaftierung zusammen in einem Mietshaus wohnte. Auf dem Platz sah er einen fünf Jahre alten Jungen mit seinem drei Jahre älteren Bruder spielen; ein Erwachsener war nicht in Sicht. Sadun K. sprach den kleineren Jungen an und lockte ihn mit dem Versprechen, er werde ihm 20 Cent geben, unter ein nicht einsehbares Klettergerüst. Dort hielt er das Kind am Arm fest, zog ihm die Hose bis auf die Knie herunter und begann, es oral zu missbrauchen. Andere sexuelle Handlungen folgten.
Der achtjährige Bruder rannte unterdessen nach Hause und informierte die Mutter. Als sie am Klettergerüst erschien, ließ Sadun K. von dem Kind ab und ergriff die Flucht. Die Mutter und ihre beiden Jungen konnten den Mann später bei der Polizei identifizierten. Zeugen zufolge hat er sich öfter an dem Spielplatz aufgehalten.
Kölner Justiz - Eine Schande
16.03.2009 | 17.44 Uhr | Arnold Schustermann
In erster Linie ist in derartigen Fällen eine wirklich harte Strafe notwendig.
Wie kann ein Richter bloß so lasch entscheiden.
Das kommt ja fast…
Also...
19.02.2009 | 07.49 Uhr | B003
... abgesehen davon, dass das Strafmass wohl am unteren Rand angesiedelt ist: Pädophilie ist ja nun wirklich keine Straftat, die exklusiv durch…
Dieser Mensch "Sadun K", wird sicherlich
18.02.2009 | 17.33 Uhr | zuendedenker
noch mehrere Chancen bekommen, um endlich seine pädophile "Neigung", indigen verortet, dem Rest der Kölner Bevölkerung als "Bereicherung"…
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