Erstellt 23.02.09, 14:14h, aktualisiert 24.02.09, 08:36h
Nach Angaben des Veranstalters nahmen in diesem Jahr an den Schull- und Veedelszöch witterungsbedingt nur etwa 300.000 Zuschauer teil. Bei 22 Alkoholkontrollen in Köln wurden nach Auskunft der Polizei vier Fahrzeugführern Blutproben entnommen. Zwei Personen mussten ihren Führerschein abgeben.
Die Polizei hatte es aber auch mit wenig einsichtigen Karnevalisten zu tun. Am Montagmorgen schlug ein alkoholisierter Karnevalist einen Polizisten, der wegen Ruhestörung alarmiert worden war. Die Lärmstreife von Polizei und Ordnungsamt war am Montagmorgen gegen 4.15 Uhr wegen Ruhestörung zum wiederholten Male zu einer Gaststätte in die Limburger Straße gesandt. Noch vor der Tür zur Gaststätte versuchte ein Mann die Beamten an den weiteren Einsatzmaßnahmen zu hindern und den Streifenwagen zu beschädigen. Da der 33-jährige alkoholisierte Kölner einem mehrfach erteilten Platzverweis nicht nachkam, und einem Beamten mit der Faust gegen die Brust schlug, wurde er in Gewahrsam genommen.
Während ein anderer alkoholisierter 41-Jähriger sich einmischte und versuchte den 33-jährigen Gefangenen zu befreien, kamen 40 bis 50 weitere Karnevalsgäste vor und aus der Gaststätte und bedrängten die Beamten. Mit Sitzblockaden versuchten sie unter anderem die Abfahrt der Gefangenen zu verhindern. Dabei traten zwei unbekannte Personen gegen die Außenspiegel des Streifenwagens, wovon einer zerbrach. Mit hinzugezogenen Unterstützungskräften gelang es der Polizei, die Personengruppe in Richtung Friesenplatz abzudrängen.
Aus der Menge heraus warfen nach Angaben der Polizei bislang Unbekannte eine Bierflasche und ein Glas auf die Polizisten. Die Flasche traf eine 26 Jahre alte Polizeibeamtin am Hinterkopf. Sie erlitt eine Platzwunde und Gehirnerschütterung und musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Das Glas traf einen 23-jährigen Polizisten am Ohr und verletzte diesen leicht. Ein Teil der Personengruppe lief in die Gaststätte zurück und weigerte sich, den polizeilichen Anweisungen des Platzverweises nachzukommen. Nach Rücksprache mit den Angestellten der Gaststätte, verließen die Gäste kontrolliert das Lokal.
Allein für diesen Einsatz waren 29 Streifenwagen und ihre Besatzungen über eine Stunde gebunden. Die Polizei Köln ermittelt nun wegen Landfriedensbruch, Widerstand, Gefangenbefreiung, gefährlicher Körperverletzungen, Sachbeschädigung und Beleidigung.
Die Polizei Köln bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und sachdienliche Hinweise zu den Flaschen- und Glaswerfern geben können, sich mit dem Kriminalkommissariat 51 unter der Telefonnummer 0221-229-0 in Verbindung zu setzen.
Das ist nicht schön !
25.02.2009 | 14.42 Uhr | mengel08
Gute Besserung an alle verletzten Polizisten !
Und vor allem gute mentale Besserung an die Kneipen -Insassen.
Deren asoziales Verhalten hat mit…
Polizei wird nicht mehr respektiert
24.02.2009 | 10.53 Uhr | quintus prior
Es fehlt in Teilen der Gesellschaft inzwischen der allgemeine Konsens, dass den Anordnungen der Polizei gefolgt werden muss und die Polizei bei ihren…
Kölle Allaaf!
23.02.2009 | 18.38 Uhr | Stauffenberg
Solange Politik und Justiz die Polizei ins offene Messer laufen lassen wird sich dieser traurige Trend noch verstärken. Hier müßte mal mit eiserner…
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