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Newsticker zum Stadtarchiv

Chronik der Katastrophe: Der Tag danach

Von Unserer Redaktion, 04.03.09, 13:12h, aktualisiert 10.03.09, 10:03h

Die Zahl der Vermissten schwankt. Die Feuerwehr räumt Verschütteten kaum Überlebenschancen ein, da sich im eingestürzten Trümmerberg kaum Hohlräume gebildet haben. Oberbürgermeister Fritz Schramma fordert einen sofortigen Stopp der U-Bahn-Bauten.

Einsturz Kölner Stadtarchiv
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Fritz Schramma traf am Mittwoch gegen acht Uhr morgens in der Severinstraße ein. (Bild: Krasniqi)
Einsturz Kölner Stadtarchiv
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Fritz Schramma traf am Mittwoch gegen acht Uhr morgens in der Severinstraße ein. (Bild: Krasniqi)
Innenstadt - 21.30 Uhr: In der kommenden Nacht werden die Kräne in Stellung gebracht, um die Trümmer wegzuräumen.

18.45 Uhr: Immer mehr Anwohner erzählen heute, wie sie die Katastrophe erlebt haben. Mehrere Risse in den Räumen ihres Ladenlokals am Ubierring hatten Claudia Schümann verunsichert, als die Arbeiten zum Bau der U-Bahn in ihrem Viertel begonnen hatten. „Wir haben die KVB darüber informiert und es kam auch ein Gutachter. Aber in dem Gutachten, das uns später zugeschickt wurde, war zwar viel von Schweizer Formeln zur Berechnung von Gebäudeschäden die Rede, aber nicht von Gefahren“, sagt sie. „Unsere Schäden könnten nicht von den Bauarbeiten nicht kommen, hieß es - die Baustelle sei viel zu weit entfernt“. Die Geschäftsfrau wollte das nicht glauben. „Aber was soll man machen?“ Die Anwohner seien „nur noch verbittert“ über die Schäden, die Behinderungen und das Gefühl einer immer spürbaren Bedrohung durch die U-Bahn-Bauarbeiten. „Es wundert mich nicht, dass so etwas passiert ist“, sagt Schümann. „Mich wundert eher, dass es jetzt erst passiert ist“.

18.00 Uhr: Die Erleichterung darüber, dass es trocken bleibt, hält an. Am Nachmittag hatten die Einsatzkräfte versucht, die Reste in den Trümmern des Archivs mit Planen vor der Nässe zu schützen.

17.00 Uhr: Eine Kontaktperson vom Psychosozialen Unterstützungsdienst der Feuerwehr ist vor Ort, um Anwohnern psychisch zu unterstützen. Das Rote-Kreuz gibt an, bislang 19 Anwohner betreut zu haben. Sie hätten Decken und Lebensmittel verteilt.

16.30 Uhr: Oberbürgermeister Fritz Schramma regt an, den U-Bahn-Bau sofort zu stoppen.

16.00 Uhr Wegen des Einsturzes des Stadtarchives, der Evakuierung der benachbarten Gebäude und der weiträumigen Sperrung der weiteren Umgebung, können zunächst einige Vorstellungen in der Comedia nicht stattfinden. Vom Ausfall betroffen sind bisher die Kindertheater Vorstellungen "Herr Fuchs mag Bücher" am 5. und 7. März und "Der Feind bist Du" für junges Publikum am 12. und 13. März.

15.40 Die Feuerwehr hat mit Fachleuten vom THW die Gebäudestruktur untersucht. Sie brachten Gipsplomben an Häusern an. Diese weisen Risse auf, was laut Feuerwehr ein Indiz dafür ist, dass sie akut einsturzgefährdet sind. Nach wie vor würde sich der Untergrund bewegen. An eine Rettung der Vermissten sei deshalb nicht zu denken. Derzeit wartet die Feuerwehr auf zwei Kräne, die mehr als hundert Tonnen wiegen. Sie sollen im Laufe des Tages ankommen und ab morgen früh damit beginnen, die halb abgerissenen Häuser abzutragen. Erst dann ist es für die Einsatzkräfte möglich nach Vermissten zu suchen.

15.00 Uhr: Einsatzkräfte haben 1000 Kubikmeter Beton an die Stelle geschüttet, wo die Erde abrutschte. Damit haben sie verhindert, dass an dieser Stelle weitere Erde nachrutschen kann. Aus dem Kellerraum des Nebengebäudes haben Archivarien damit begonnen, Dokumente zu bergen. In zwei bis drei Stunden sollten sie diese Arbeit abgeschlossen haben. Auf der Rückseite des Stadtarchivs, dem Schulhof der Kaiserin-Augusta-Schule sind die Feuerwehrleute gerade damit beschäftigt, einen festen befahrbaren Weg zu schaffen, der die schwere Kräne tragen kann.

14.50 Uhr: Im Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in der Severinstraße und im Kaiserin-Augusta-Gymnasium am Georgsplatz findet in dieser Woche mit Ausnahme für die Klassen 13 kein Unterricht mehr statt. Die 13-er Klassen bereiten sich in weiter entfernt liegenden Nebenstellen der Schulen auf ihre Abiturprüfungen vor. Die Stadt bemüht sich, bis zum kommenden Montag für die rund 2.000 Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen geeignete Räumlichkeiten gefunden zu haben. Gefunden werden muss eine Fläche von mindestens 10.000 Quadratmetern, die möglichst ab Montag möbliert zur Verfügung stehen muss.

14.40 Uhr: Es wird bekannt, dass am Dienstagabend drei verschiedene Hunde an ein und der selben Stelle angeschlagen haben. Laut Hundestaffelleiter Gerd Buch ist das ein Indiz dafür, dass an dieser Stelle Menschen liegen könnten. Die Hunde sind ausdrücklich darauf trainiert, nur lebende Menschen zu orten. Allerdings ist der Einsatz der Hunde nun schon 16 Stunden her.

14 Uhr: Die Rettungshundestaffeln des Deutschen Roten Kreuzes warten auf ihren nächsten Einsatz. 17 Rettungshundeteams aus Köln Aachen, Euskirche, Viersen und dem Rhein-Sieg-Kreis halten sich bereit, um die Trümmer nach Vermissten abzusuchen, sobald die Gefahr durch herabhängende Gebäudeteile gebannt ist. Gerd Buch, Leiter der Hundestaffel, sagt: Auf dem Schutthaufen gab es einige Stellen, die selbst für die Hunde zu betreten zu gefährlich seien.

13 Uhr: Seit etwa zwanzig Minuten rollen pausenlos Betonmischer in den Sperrbezirk, um ihre Ladung in die Baugrube gegenüber der Unglücksstelle zu kippen. Der Beton soll für die nötige Stabilität sorgen, um möglichst schnell mit der Suche nach den Vermissten beginnen zu können. Bauarbeiter sind auf den vorderen Teil des Trümmerkegels gestiegen und verschaffen sich einen Überblick.

12.30 Uhr: Ein Polizeihubschrauber ist aufgestiegen und kreist langsam über der Unglücksstelle. Aus der Luft werden neue Aufnahmen von den eingestürzten Gebäuden gemacht. Stadtdirektor Guido Kahlen kann den Angehörigen der Vermissten nur wenig Hoffnung machen, unter den Trümmern noch Überlebende zu finden. „Wir können nur hoffen, dass sich die zwei vermissten Personen nicht in dem eingestürzten Haus aufgehalten haben. Denn die Chancen sinken, Menschen noch mit Erfolg zu retten“. Derzeit sind etwa 150 Polizisten und Rettungskräfte vor Ort.

12 Uhr: In der Nacht wurde die Baugrube neben dem Stadtarchiv bereits mit 300 Tonnen Beton gefüllt. Im Laufe des Tages sollen weitere 700 Tonnen Beton zur Stabilisierung der Unglücksstelle nachgegossen werden. Zudem soll ein Baukran abgebaut werden, der in unmittelbarer Nähe der Unglücksstelle steht und umzukippen droht. Deshalb war unter anderem ein Seniorenheim vorsorglich geräumt worden. Nach Angaben des Feuerwehrchefs ist zu erwarten, dass die 72 Bewohner heute in das Heim zurückkehren können. Auch die Anwohner des Georgsplatzes sollen wieder in ihre Wohnungen dürfen. Um die verschütteten Schätze des Stadtarchivs vor Regen zu schützen, soll am Nachmittag eine riesige Plane über den Schuttberg gespannt werden.

11.30 Uhr: Polizei und Feuerwehr sind sich offenbar sicher, dass nur zwei Menschen vermisst werden. Dabei soll es sich um ein Ehepaar aus dem Haus in der Severinstraße 230 handeln, dass neben dem Stadtarchiv stand und zu großen Teilen eingestürzt ist. „Das gesamte Haus wird nur noch durch den Trümmerberg gehalten und wird einstürzen, wenn wir jetzt die Trümmer beseitigen“, sagte Feuerwehrchef Stephan Neuhoff. In den kommenden Stunden müssten die Gebäude hinter dem Stadtarchiv Stück für Stück abgetragen werden, bevor die Rettungskräfte es überhaupt wagen könnten, den Trümmerkegel zu betreten.

11 Uhr: Feuerwehrleute und Mitarbeiter des THW schieben Aktencontainer über den Schulhof der Kaiserin-Augusta-Schule, die unmittelbar hinter dem Stadtarchiv liegt. Einer der Container ist randvoll mit historischen Schreinkarten, einer Art Liegenschaftsverzeichnis. Die vergilbten Dokumente stammen nach Angaben von Claudia Tiggemann-Klein, Mitarbeiterin des Stadtarchivs, aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Die Urkunden befanden sich im Keller des eingestürzten Gebäudes und konnten recht problemlos geborgen werden. Auch sie bestätigte, dass die wertvolleren Stücke des Archivs vermutlich unter dichtem Geröll verschüttet sind.

Wie die Stadt Köln bekannt gibt, können zur Ursache des Unglücks nach wie vor keine eindeutigen Aussagen getroffen werden. Unstrittig sei, dass sich im Untergrund unter der Severinstraße vor dem Historischen Archiv durch einen akuten drei- bis fünfminütigen Wasser- und Bodeneintritt in ein unterirdisches Gleiswechselbauwerk ein Erdkrater gebildet habe. Diese Kraterbildung sei ursächlich für den Einsturz gewesen. Für betroffene Anwohner haben die KVB und die Stadt Köln im Gebäude Severinstraße 235-237, Telefon (0221) 547-4774, eine Anlaufstelle eingerichtet. Das städtische Kundenzentrum Laurenzplatz hat in der Severinstraße eine provisorische Ausweisstelle eingerichtet.

10.15 Uhr: Die beim Einsturz des Archivs und der angrenzenden Häuser obdachlos gewordenen Anwohner treffen sich zur Stunde in einem Kölner Museum. In der Baugrube neben der Unglücksstelle trocknet weiter der Beton, der in der Nacht zur Stabilisierung des Untergrunds aufgeschüttet wurde. In einigen Stunden soll neuer Beton hinzukommen. Erst wenn die Einsturzstelle gesichert ist, wollen die Rettungskräfte nach Verschütteten suchen. Der Giebel eines stark beschädigten Hauses ragt etwa sieben Meter in die Unglücksstelle hinein. Es besteht nach wie vor akute Einsturzgefahr.

9.30 Uhr: Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) tragen weiter Bücher und Urkunden aus einem Kellerraum des eingestürzten Stadtarchivs ins Freie. Die Verantwortlichen haben jedoch wenig Hoffnung, dass die wirklich wertvollen Stücke des Archivs den Einsturz unbeschadet überstanden haben. Denn diese Schriftstücke waren offenbar im Keller gelagert. Das gesamte Gebäude sei bei dem Einsturz etwa 30 Meter tief abgerutscht. „Die wertvollsten Kulturgüter liegen im dichten Schutt“, sagte Oberbürgermeister Fritz Schramma.

9 Uhr: Oberbürgermeister Fritz Schramma zeigt sich „erschüttert“ von der Einsturz-Katastrophe und stellt den U-Bahn-Bau in Köln in Frage. „Der U-Bahn-Bau in der Großstadt wird für mich grundsätzlich zum Problem. Das Projekt hat zum zweiten Mal erheblichen Schaden genommen“, sagte Schramma. Er sei „aufgeregt und verärgert, dass hier Gebäude wie Kartenhäuser einstürzen“. Nun müssten „die besten Statiker der Welt“ ran, denn der Schaden sei beträchtlich. Und es dürfe keine Gefahr für die Menschen in Köln bestehen, die über dem neuen Tunnel der Nord-Süd-Stadtbahn wohnen. Er erwarte vom Bauherrn, dass alles „gründlich begutachtet wird“. In der Nacht war Schramma aus Österreich nach Köln zurückgekehrt und hatte seinen Urlaub unterbrochen. Er werde in der Stadt bleiben, weil nun einige Dinge mit dem Sicherheitsstab geregelt werden müssten. Er hoffe, dass neben den Vermissten auch möglichst viele Kulturgüter gerettet werden können. „Das ist unsere Geschichte, die dort liegt“, sagte Schramma.

8.30 Uhr: Vor einer halben Stunde ist Oberbürgermeister Fritz Schramma mit seinem Dienstwagen an der Einsturzstelle vorgefahren worden. Er nahm sich einige Minuten Zeit, um einen Blick auf die eingestürzten Häuser zu werfen und die Baugrube zu inspizieren, in die in der Nacht Beton gegossen wurde, um die Unglücksstelle zu stabilisieren. Nach wie vor macht die Einsturzgefahr der Nachbargebäude eine zügige Bergung unmöglich. „Außerdem besteht die Gefahr, dass Erdreich in den U-Bahn-Schacht rutscht. Deshalb wird am Vormittag weiter Beton in die Grube gegossen“, sagte Feuerwehrsprecher Stephan Raphael. Auch die Suchhunde könnten derzeit nur am Rande der Einsturzstelle eingesetzt werden, alles andere sei „zu gefährlich“. In diesen Minuten beginnt eine neue Einsatzbesprechung der Rettungskräfte. Schramma hatte seinen Urlaub abgebrochen und war in der Nacht nach Köln zurückgekehrt.

7 Uhr: Die Morgendämmerung bricht über der Unglücksstelle herein. Seit dem Einsturz des Stadtarchivs und zweier angrenzender Wohnhäuser sind inzwischen 17 Stunden vergangen. Die Überlebenschancen der Verschütteten schwinden weiter. „Die Betonstücke liegen sehr dicht. Es haben sich offenbar kaum Hohlräume gebildet, in denen Menschen überleben könnten. Aber Wunder gibt es ja immer wieder“, sagt Stadtsprecher Gregor Timmer.

5.30 Uhr: Wer zu Fuß im Waidmarkt-Viertel unterwegs ist, stößt alle paar Meter auf ein Absperrband und muss weite Umwege in Kauf nehmen. Welche, das wissen die Polizisten aber oft auch nicht so genau. Denn die meisten stammen aus Behörden von Nachbarstädten, sie kennen sich in Köln nicht aus. Auf die Frage eines Fußgängers, wie er denn zur Haltestelle Severinstraße gelange, antwortet ein Polizist: Da fragen Sie genau den Richtigen. Keine Ahnung, ich komme aus Kamen.

4.15 Uhr: In der Hauptfeuerwache an der Scheibenstraße in Weidenpesch berät sich der Krisenstab. Vertreter verschiedener städtischer Ämter, der KVB und verschiedener Hilfsorganisationen überlegen zum Beispiel, wie sie den zehn betroffenen Bewohnern der beiden eingestürzten Mietshäuser helfen können. Sie organisieren Material und Fahrzeuge, planen das weitere Vorgehen an der Unglücksstelle und beraten, in welche Notunterkünfte die Schüler des Friedrich-Wilhelm- und des Kaiserin-Augusta-Gymnasiums in den kommenden Tagen ausweichen können. In wenigen Wochen finden die Abiturprüfungen statt.

3.30 Uhr: Die Polizei macht Pause. In der Fahrzeughalle der Feuerwache an der Scheibenstraße sitzen mehr als 50 Beamte zusammen. Sie essen Suppe, trinken Kaffee und Wasser.

3 Uhr: Die Polizei gibt die Nord-Süd-Fahrt für Autos frei. Die Hauptverkehrsachse soll im Berufsverkehr wieder befahrbar sein. Die Se verinstraße dagegen und viele andere Straßen rund um den Waidmarkt bleiben gesperrt. In 50 Metern Umkreis um die Unglücksstelle herrscht nach wie vor Einsturzgefahr.

2.30 Uhr: Die Polizei forscht nach den Besitzern von zehn Autos, die in dem Innenhof geparkt sind. Sie müssen ihre Wagen wegschaffen, damit die Abbruchfahrzeuge später Platz zum Rangieren haben. Vorsorglich telefoniert die Polizei Abschleppwagen herbei. Die Beamten gehen davon aus, dass sie mitten in der Nacht nicht alle Halter erreichen.

2.10 Uhr: Wenige Meter neben der Kellertreppe, auf dem Gelände des Gymnasiums, brechen Feuerwehrmänner mit schwerem Gerät eine Mauer durch, um auf einen Innenhof zu gelangen, der an der Rückseite des ehemaligen Stadtarchivs liegt. Dazu reißen sie mehrere Garagen ab und schaffen einen etwa drei Meter breiten Zugang für Abbruchfahrzeuge und Kräne. Die sollen am Morgen auf den Hof rollen und die Reste der einsturzgefährdeten Fassaden abreißen, so dass die Feuerwehrleute gefahrlos in den Trümmern nach möglichen Opfern suchen können. Im Moment ist das noch nicht möglich, weil jederzeit Teile des Dachs herabfallen können. Das ist hochgefährlich, sagt Einsatzleiter Frank Stobbe. Von der Severinstraße aus kommen die Bagger und Kräne nicht dicht genug an die Unglücksstelle heran. Noch immer werden mindestens zwei und höchstens fünf Menschen vermisst, teilt Stadt-Sprecher Gregor Timmer mit.

1.30 Uhr: Zwei Lastwagen einer Firma für Bürobedarf liefern silberfarbene Rollcontainer aus Aluminium an. Darin verstauen die Archivmitarbeiter die gefundenen Schriftstücke. THW- und Feuerwehrkräfte rollen die Behälter in die Turnhalle des Kaiserin-Augusta-Gymnasiums. Die Sachen sollen geordnet und katalogisiert und in ein anderes Quartier gebracht werden“, berichtet Stadt-Sprecher Gregor Timmer.



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