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Newsticker zum Stadtarchiv

Chronik der Katastrophe - Tag 3

Von Unserer Redaktion, 05.03.09, 08:30h, aktualisiert 10.03.09, 10:03h

Zwei Menschen werden vermisst. Es handelt sich um zwei Männer, die in zwei Dachgeschosswohnungen des Hauses 230 gewohnt haben sollen. Die Suche nach ihnen ist schwierig, da umliegende Häuser weiter einsturzgefährdet sind.

Severinstraße
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Die Unglücksstelle von oben. (Bild: dpa)
Severinstraße
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Die Unglücksstelle von oben. (Bild: dpa)
Innenstadt - 0.00 Uhr: Die Suche nach den zwei Vermissten an der Einsturzstelle des Kölner Stadtarchivs verzögert sich mindestens bis in die frühen Morgenstunden. "Das wird noch einige Stunden dauern", sagte Feuerwehrsprecher Stephan Raphael am späten Donnerstagabend.

23.15 Uhr: Das Gebäude des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums hat sich Laufe des Donnerstags um einen weiteren Millimeter geneigt. Das ergaben Messungen des Technischen Hilfswerks (THW). Die Schule bleibt damit weiter akut einsturzgefährdet.

22.00 Uhr: Der italienische Musiker Cosimo Esoreo zeigte sich nach der Veranstaltung im Bürgerhaus für die 50 Evakuierten im Severinsviertel verbittert. Am Tag war das Haus abgerissen worden, in dem er gelebt hatte. Alle seine Musikinstrumente seien vernichtet worden - und damit auch seine Existenz. Von der Stadt bekam er 250 Euro. Esoreo beschwerte sich darüber, dass Oberbürgermeister Fritz Schramma nicht ins Bürgerhaus Stollwerk gekommen war. Er lebe nun bei Freunden.

21.15 Uhr: Ein Anwohner, der am Donnerstagabend im Bürgerhaus Stollwerk war, bezeichnete die Veranstaltung als "Farce". Er habe beim Zusammenbruch des historischen Stadtarchivs "dem Tod in Auge" gesehen. Er fühle sich von der Stadt Köln und der KVB im Stich gelassen.

21.00 Uhr: Im Severinsviertel begann mit Räumbaggern die Suche nach den beiden Vermissten. Für die jungen Männer besteht allerdings kaum noch eine Überlebenschance. "Die Bagger arbeiten sich nur sehr langsam vor", sagte ein Feuerwehrsprecher.

20.30 Uhr: Im Bürgerhaus Stollwerk haben sich am Donnerstagabend etwa 50 evakuierte Anwohner der Severinsstraße massiv über das Krisenmanagement der KVB und der Stadt Köln beschwert. Die Diskussion verlief sehr hitzig. Die Bewohner warfen den Verantwortlichen vor, ihnen bisher keine konkrete Hilfestellung gegeben zu haben. Am Freitag soll es um 18.30 Uhr ein weiteres Treffen im Mercure-Hotel geben.

18.30 Uhr: Wissenschaftler beklagen den Verlust der archivierten Dokumente. Wenn das Archiv so stark zerstört sein sollte, wie es den Anschein habe, wäre das eine Katastrophe für die europäische Geschichtswissenschaft, sagte der Frankfurter Historiker Johannes Fried.

17.55 Uhr: Nach dem Einsturz des Stadtarchivs in Köln soll der Unterricht für rund 2000 Schüler von zwei an den Unglücksort angrenzenden Gymnasien ab Montag an anderer Stelle weitergehen. Mindestens bis zu den Osterferien werde der Unterricht in den bisherigen Schulgebäuden nicht stattfinden können, teilte ein Sprecher des Schulministeriums am Donnerstag mit.

17.30 Uhr: Die hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) hat Köln Hilfe bei der Bergung und Sicherung von Dokumenten des eingestürzten Stadtarchivs angeboten. 50 Studenten und Referendare der Archivschule Marburger könnten mit dem Leiter der Schule bis zu drei Tage lang nach Köln kommen, um sich an Ort und Stelle an der Bergung, Sichtung und Klassifizierung von Dokumenten zu beteiligen, sagte Kühne-Hörmann.

16.50 Uhr: Nach dem Zusammenbruch des Kölner Stadtarchivs sind am Donnerstag auch zehn Restauratoren aus Münster zur Rettung bedeutender Dokumente in die Domstadt gefahren. "Unsere komplette Vierer-Mannschaft und sechs Mitarbeiter des Landesarchivs haben sich heute früh nach einem Anruf aus Köln sofort auf den Weg gemacht", sagte der Leiter des Archivamtes für Westfalen in Münster, Marcus Stumpf. Auch die Kulturstiftung der Länder will dem von einer Einsturzkatastrophe betroffenen Kölner Stadtarchiv schnelle Hilfe zur Sicherung der unwiederbringlichen Archivbestände leisten. Die Stiftung hat der Stadt Köln 50.000 Euro Soforthilfe angeboten.

16.30 Uhr: Der Deutsche Kulturrat hat an Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) appelliert, sich beim Wiederaufbau des eingestürzten Kölner Stadtarchivs und besonders bei der Restaurierung der Dokumente zu engagieren. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, erklärte am Donnerstag in Berlin, ein ähnliches Engagement wie beim Wiederaufbau der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar sei "aufgrund der nationalen Bedeutung der Dokumente des Kölner Stadtarchivs" angebracht.

16.10 Uhr: Nach Angaben von Oberbürgermeister Fritz Schramma konnten bislang rund 40 Prozent des Archiv-Bestands geborgen werden. Dabei handelt es sich unter anderem um eine Mischung aus Schutt und historischen Dokumenten. Diese Masse wurde in eine bewachte, 27.000 Quadratmeter große Halle gebracht, wo sich Archivare und Restauratoren weiter um das Fundgut kümmern.

15.40 Uhr: Etwa 90 Menschen könnten durch die Katastrophe in der Severinstraße obdachlos werden. Die Feuerwehr geht davon aus, dass noch mehr Gebäude abgerissen werden müssen. Die Stadt Köln hat für Betroffene ein Spendenkonto eingerichtet. Wer Spenden will, kann das Geld auf folgendes Konto überweisen: Empfänger: Stadt Köln, Kontonummer: 190 319 0419, Stichwort: Severin, Stadtsparkasse Köln-Bonn, Bankleitzahl: 370 501 98.

15.30 Uhr: Einer der beiden Vermissten hielt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in seiner Dachgeschosswohnung auf, als das Haus in der Severinstraße einstürzte. Der 23 Jahre alte Khalil G. studierte an seiner Schule an der Wehrstraße in Hennef Design, war aber gerade wegen eines Praktikums in einer Werbeagentur beurlaubt. Dort hat er sicher am Dienstag gegen elf Uhr krank gemeldet, ihm ging es nicht gut. „Zwei Kollegen haben ihn am Dienstag an der Apotheke in der Severinstraße gesehen“, schreibt seine Familie in einer Erklärung. Zudem: „Khalil wollte nach Hause, um sich dort auszukurieren.“ Lehrer und Studenten der Rhein-Sieg-Akademie sind geschockt: "Er war ein Sonntagskind“, sagt der Leiter der Akademie, Heinz Lingen dem Kölner Stadt-Anzeiger. Seit Dienstagmittag fehlt von dem 23-Jährigen, der im Dachgeschoss eines der eingestürzten Nachbargebäude wohnte, jedes Lebenszeichen. Nach WDR-Informationen soll zudem das Mobiltelefon des Vermissten in den Trümmern geortet worden sein.

15.00 Uhr: Auch die Identität des zweiten Vermissten scheint klar zu sein. Es soll sich um einen 17 Jahre alten Bäckerlehrling handeln, der in einer Dachgeschosswohnung in einem der eingestürzten Häuser lebte. Einsatzkräfte glauben nicht, dass aus den Trümmern noch lebende Personen geborgen werden können.

14.30 Uhr: Werner Spitzfaden arbeitet im Blumenladen am Chlodwigplatz: "Ich bin nicht so ein ängstlicher Mensch. Man sollte sich nicht so verrückt machen. Es bringt auch nichts, die U-Bahn wieder zuzuschütten. Das muss jetzt fertig gebaut werden."

14.20 Uhr: Durch den Einsturz des historischen Stadtarchives können verschiedene Vorstellungen in der Comedia zur Zeit nicht stattfinden. Momentan liegt das Haus in der Löwengasse im abgesperrten Bereich. Desweiteren ist der zweite Notausgang des Theaters, der zum Innenhof geht, noch verschüttet. Bisher ist noch nicht abzusehen, wie lange im Theater nicht gespielt werden kann. Die Comedia ist auf der Suche nach Ersatzspielstätten in Kölner Innenstadt. Spontane Hilfe von KölnKongress und müllermusic, die innerhalb von Minuten die Flora als Spielstätte ermöglichten, und der Pfarrgemeinde St. Bruno, machen möglich, dass die nächsten Abendvorstellungen gesichert sind. Die Kindertheatervorstellungen mussten bis einschließlich 13.3.09 abgesagt werden.

13.40 Uhr: Eva Böll ist 65 Jahre alt und wohnt an der Mainzerstraße. Sie hat Angst. "Das Thema verfolgt mich schon den ganzen Tag. Ich habe wirklich Angst. Ich kann mir vorstellen, dass die Leute wissen, dass dieser U-Bahnbau ein Risiko ist, aber trotzdem weitermachen.

13.30 Uhr: Metzgerangestellter Matthias Kruse arbeitet an der Severinstorburg. Er sagt, er spüre, dass die Leute Angst haben. "Es ist weniger los. Aber ich finde das total übertrieben. Ich glaube, dass nichts mehr passiert."

13.20 Uhr: Murat Abdullah verkauft Döner am Chlodwigplatz und guckt jeden Tag in einen tiefen Schacht. "Es ist viel weniger los. Mir ist das nicht geheuer."

13.00 Uhr: Stefan Neuhoff, Direktor der Feuerwehr, erklärt, wie die Bergungsarbeiten weiter gehen. Nachdem das Haus 220 schon am frühen Morgen abgerissen wurde, wird nun das überhängende Dach des Hauses 230 abgetragen. Erst danach kann der Schuttkegel nach Aussage von Neuhoffs betreten werden. Das Haus Nummer 232 ist derzeit nicht betretbar, da auch unter diesem Gebäude im Untergrund Erde weggebrochen ist. Anwohner können dort auch nicht für kurze Zeit hinein, um Wertsachen zu sichern. Ob das Gebäude erhalten werden kann, ist noch unklar. Das angrenzende Haus am Georgsplatz hat ebenfalls Risse. Sollte sich bis zum Abend herausstellen, dass diese alt sind und nicht mit dem Unglück in Verbindung zu bringen sind, können die Bewohner dieses Hauses noch am Abend wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

12.30 Uhr: Gabi Kogel aus Ossendorf ist derzeit in der Südstadt unterwegs, weil sie ins Krankenhaus muss. "Ich hatte erhebliche Bedenken, U-Bahn zu fahren. Auch wenn ich hier rumlaufe, habe ich ein komisches Gefühl."

12.00 Uhr: Murat Garinyan hat seinen Kiosk direkt gegenüber dem ehemals schiefen Kirchturm an der Severinstraße. Wenn er aus dem Fenster guckt, blickt er in eine Grube hinein. "Ich habe richtig Angst. Ich bin froh, dass ich hier nicht wohne, aber jeden Tag acht bis zehn Stunden hier zu arbeiten, ist sehr schwer."

11.40 Uhr: Waltraud Koch, die einen Friseursalon in der Nähe betreibt, sagt: "Ich habe keine Angst." Allerdings erzählt sie, schon in den vergangenen Wochen den Chlodwigplatz gemieden zu haben. "Da waren so viele Baustellen, so viele Löcher." Ihre Kunden seien aber verunsichert und fragten: "Sind wir hier sicher?" Koch reagiert mit Späßen: "Sie zahlen heute vorher, man weiß ja nicht, was noch passiert." Die Kundin Gabi Weber sagt: "Ich habe Angst. Wenn ich mir vorstelle, dass da unter meinen Füßen gearbeitet wird, ist mir das sehr unangenehm. Die sollen aufhören mit dem U-Bahn-Bau."

11.30 Uhr: Schuldezernentin Agnes Klein informiert darüber, dass je tausend Schüler sowohl des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums als auch der Kaiserin-Augusta-Schule in dieser Woche keinen Unterricht haben. Im Moment wird nach einem Ausweichquartier gesucht, an dem von Montag an der Unterricht weitergehen kann. Die Stufen 13 beider Gymnasien sind unabhängig von dem Unglück schon seit einer Woche an der Hohe Pforte untergebracht. Ein geeignetes Ausweichquartier für alle anderen könnte das VHS-Gebäude oder die Fachhochschule sein. "Das ist noch nicht endgültig entschieden. Wir prüfen noch", sagt Klein. Die Schüler des FWGs werden nach Aussage Kleins mindestens bis zu den Sommerferien im Ausweichquartier unterrichtet. Ob das FWG saniert werden kann, oder abgerissen wird, ist noch nicht endgültig geklärt. Die Schüler der Kaiserin-Augusta-Schule können möglicherweise nach den Osterferien in ihre Schule zurückkehren.

11.15 Uhr: Noch heute soll damit begonnen werden, den Aufbau der festen Dachkonstruktion zu errichten. Derzeit werden die verschütteten Dokumente durch eine provisorische Plane geschützt. Am Mittag wollen Vertreter der Stadt und der Feuerwehr über Fortschritte der Bergungsarbeiten informieren.

10.50 Uhr: Es regnet unaufhörlich in Köln. „Für die Motivation der Einsatzkräfte ist das natürlich nicht sehr förderlich. Aber wir tun, was wir können“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Helfer versuchen nach wie vor, sich von hinten zum Trümmerberg vorzuarbeiten. Diese Arbeit ist offenbar äußerst mühsam. Meter für Meter werde der Schutt beseitigt. „Wir machen regelmäßig Probebohrungen, um zu sehen, wie stabil der Untergrund ist“, teilte die Feuerwehr mit. Sollten Hohlräume auftreten, sei es unmöglich, mit schwerem Gerät an die Einsturzstelle vorzurücken.

10.10 Uhr: Oberbürgermeister Fritz Schramma hat bei seinem Besuch der Einsturzstelle einen Baustopp der Stadtbahn angeregt. „Die Bauunternehmen sollten sich eine temporäre Pause gönnen. Die Bürger können nicht mehr verstehen, was da passiert“, sagte Schramma. Es bestehe jedoch kein Zweifel, dass die Nord-Süd-Stadtbahn fertiggestellt werde. „Der Großteil der Arbeit ist gemacht." Es sei aber notwendig, in den kommenden ein oder zwei Wochen alle möglichen Gefahrenpunkte im Zusammenhang mit dem U-Bahn-Bau zu untersuchen. Im Krisenstab habe er an die KVB appelliert, alle weiteren Schäden auszuschließen.

10.00 Uhr: Das Mannheimer Stadtarchiv richtet eine Spendenkasse für das eingestürzte Stadtarchiv ein. Die Kasse soll bei allen öffentlichen Veranstaltungen des Mannheimer Archivs aufgestellt werden.

9.50 Uhr: NRW-Ministerpräsident hat sich gemeinsam mit Oberbürgermeister Fritz Schramma die Einsturzstelle angeschaut. Anschließend sprach der Ministerpräsident den Betroffenen sein Mitgefühl aus. Den Einsturz des Stadtarchivs bezeichnete er als eine „kulturelle Katastrophe“. Es bestehe eine Verpflichtung, die historischen Kulturgüter zu erhalten. Bei der Planung für ein neues Stadtarchiv sagte er der Stadt Köln zu, „im Rahmen der Möglichkeiten“ helfen zu wollen. Es können Geld aus dem Konjunkturprogramm 2 bereitgestellt werden. Zugleich forderte er eine präzise Untersuchung der Unglücksursache.

9.30 Uhr: Der Arm des riesigen Spezialkrans, der am Mittwochabend an der Einsturzstelle aufgebaut wurde, dreht sich langsam im Regen. Die Hilfskräfte tragen weiterhin Reste der zum Teil eingestürzten Nachbarhäuser des Stadtarchivs ab. Soeben ist ein Konvoi des THW eingetroffen. Auf einem Lastwagen befindet sich eine immense Holzkonstruktion. Diese könnte Teil Daches sein, das demnächst über den Trümmern des Archivs errichtet werden soll, um die verschütteten Dokumente zu sichern. Derzeit werden die Schriftstücke durch eine provisorische Plane gegen den Regen geschützt.

9.20 Uhr: Ein Vorbau des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums droht offenbar einzustürzen. Der Gebäudeteil hat sich nach Angaben der Feuerwehr in der Nacht um zwei Millimeter bewegt und ist minimal nach vorne gekippt. Um einen Einsturz zu verhindern, soll nun eine Stützkonstruktion errichtet werden. Entwarnung gibt es dagegen für die Bewohner eines Seniorenheims in der Nähe der Unglücksstelle. Sie sollen im Laufe des Tages in das Heim zurückkehren können.

8.50 Uhr: Die Feuerwehr hat am Rand der Grube, in die große Teile der Gebäude gestürzt sind, so genannte Tauchpumpen angebracht. „Falls das Grundwasser steigt, kann dieses sofort abgepumpt werden“, sagte Feuerwehrsprecher Thomas Bürgerhausen. In der Nacht war weiterer Beton in die Grube gegossen worden, um den Untergrund zu stabilisieren. Diese Arbeiten seien nun abgeschlossen.

8.20 Uhr: In diesen Minuten beginnen die Helfer, die riesige Plastikplane auszubessern, die bereits gestern über den Trümmerberg gelegt worden war, um die Dokumente vor dem Regen zu schützen. Durch die Abbrucharbeiten in der Nacht war die Folie an mehreren Stellen beschädigt worden. Nach wie vor regnet es stark. Für den Tag sind weitere Regenfälle angekündigt.

8 Uhr: Am Vormittag wird NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers an der Unglücksstelle erwartet. Auch er will sich ein Bild von der Lage machen. Am Mittwoch hatte bereits Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma den Ort der Katastrophe begutachtet. In der Nacht ist es den Helfern des THW gelungen, weiteres Archivmaterial zu bergen. Aus einem Keller wurden 300 laufende Meter Dokumente geschleppt. Darunter mehr als 1000 Bücher.



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