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Hochsprung-Pionier

Fosbury besiegt Krebserkrankung

Erstellt 27.03.09, 10:35h

Der 62-jährige Hochsprung-Olympiasieger Dick Fosbury ist offenbar von seiner Lymphknotenkrebs-Erkrankung geheilt. Bei den Olympischen Spielen 1968 hatte er mit einer neuen, später nach ihm benannten Sprungtechnik für Furore gesorgt.

Dick Fosbury
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Zuerst belächelt, dann millionenfach imitiert: Dick Fosbury mit seiner Sprungtechnik "Flop" bei seinem Olympiasieg in Mexiko-Stadt 1968. (Bild: Getty Images)
Dick Fosbury
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Zuerst belächelt, dann millionenfach imitiert: Dick Fosbury mit seiner Sprungtechnik "Flop" bei seinem Olympiasieg in Mexiko-Stadt 1968. (Bild: Getty Images)
PORTLAND - Ein Jahr nach der schlimmen Diagnose ist Hochsprung-Olympiasieger Dick Fosbury offenbar vom Lymphknotenkrebs geheilt. Der heute 62 Jahre alte US-Amerikaner hatte im April 2008 bei einer Routineuntersuchung von der oft tödlich verlaufenden Krankheit erfahren. Im vergangenen Herbst war Fosbury bei der Gala des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF in Monte Carlo für seine revolutionäre Neuerung, den Flop, geehrt worden.

Der aus Portland/US-Bundesstaat Oregon stammende Athlet hatte die spektakuläre Hochsprung-Technik vor gut 40 Jahren erfunden und war 1968 in Mexiko City mit 2,24 m Olympiasieger geworden. Nach seinem Vorbild überquerten in den folgenden Jahren immer mehr Springer die Latte rücklings. Erster Weltrekordler im Flopstil war 1973 in München sein Landsmann Dwight Stones (2,30 m), 1985 schaffte Rudolf Powarnizyn (Ukraine) als Erster 2,40 m. Seit fast 16 Jahren steht der Weltrekord des Kubaners Javier Sotomayor bei 2, 45 m. (sid)



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