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Bedenken angemeldet

Demo gegen Waldverkauf

Von Bernhard Romanowski, 31.03.09, 17:22h

Gut 40 Personen aus verschiedenen Kommunen des Kreises Euskirchen nahmen an einer Demonstration gegen den Verkauf des Landeswaldes teil. Unter ihnen auch der "Vater des Nationalparks" Volker Hoffmann.

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Auch der „Vater des Nationalparks“, Volker Hoffmann (Bildmitte), brachte vor dem Kreishaus seine Bedenken gegen den Verkauf von Eifel-Wald zum Ausdruck. (Bild: Romanowski)
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Auch der „Vater des Nationalparks“, Volker Hoffmann (Bildmitte), brachte vor dem Kreishaus seine Bedenken gegen den Verkauf von Eifel-Wald zum Ausdruck. (Bild: Romanowski)
Euskirchen/Eifel - „Ich hab' auf der Zugfahrt hierher schon jede Menge Unterschriften gesammelt“, freute sich Volker Hoffmann gestern vor dem Kreishaus. Hoffmann sowie weitere Vertreter der lokalen Naturschutz- und Umweltverbände hatten sich gemeinsam mit den Vertretern der Gemeinden Blankenheim, Hellenthal und Schleiden vor dem Verwaltungsgebäude versammelt, um gegen den geplanten Verkauf von Staatswald in der Eifel zu demonstrieren.

Der Aufruf zur Demonstration war relativ kurzfristig ergangen. Insgesamt nahmen rund 40 Personen aus verschiedenen Kommunen des Kreises Euskirchen daran teil. Neben Nabu- und BUND-Vertretern brachten auch die Gemeindevertreter aus Blankenheim, Schleiden und Hellenthal ihre Bedenken gegen die Veräußerung von Landeswald an die Bofrost-Stiftung zum Ausdruck. Johannes Remmel, umweltpolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, saß während der Demonstration mit Landrat Günter Rosenke im Kreishaus und diskutierte mit ihm die Sachlage. Später gab er gemeinsam mit Rosenke und den Kommunalvertretern eine Pressekonferenz.

Rosenke zeigte sich enttäuscht, dass NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers bislang nicht auf seine Schreiben reagiert habe. Remmel erklärte, dass das Thema „Waldverkauf“ heute im Düsseldorfer Landtag behandelt werden soll. Bis Anfang Juni wird erneut der Landtag darüber abstimmen und, so Remmel, „vermutlich zu einer Entscheidung kommen“. Die Grünen werden vorher noch einen Antrag auf Änderung der Beschlussvorlage zum Waldverkauf sowie eine Anfrage zu den ihrer Meinung nach dubiosen Verkaufsmodalitäten einbringen. Laut Remmel will ein Mitbieter der Bofrost-Stiftung noch die rechtlichen Grundlagen des vorliegenden Kaufvertrags prüfen lassen.



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