Von Bernhard Romanowski, 31.03.09, 17:22h
Der Aufruf zur Demonstration war relativ kurzfristig ergangen. Insgesamt nahmen rund 40 Personen aus verschiedenen Kommunen des Kreises Euskirchen daran teil. Neben Nabu- und BUND-Vertretern brachten auch die Gemeindevertreter aus Blankenheim, Schleiden und Hellenthal ihre Bedenken gegen die Veräußerung von Landeswald an die Bofrost-Stiftung zum Ausdruck. Johannes Remmel, umweltpolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, saß während der Demonstration mit Landrat Günter Rosenke im Kreishaus und diskutierte mit ihm die Sachlage. Später gab er gemeinsam mit Rosenke und den Kommunalvertretern eine Pressekonferenz.
Rosenke zeigte sich enttäuscht, dass NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers bislang nicht auf seine Schreiben reagiert habe. Remmel erklärte, dass das Thema „Waldverkauf“ heute im Düsseldorfer Landtag behandelt werden soll. Bis Anfang Juni wird erneut der Landtag darüber abstimmen und, so Remmel, „vermutlich zu einer Entscheidung kommen“. Die Grünen werden vorher noch einen Antrag auf Änderung der Beschlussvorlage zum Waldverkauf sowie eine Anfrage zu den ihrer Meinung nach dubiosen Verkaufsmodalitäten einbringen. Laut Remmel will ein Mitbieter der Bofrost-Stiftung noch die rechtlichen Grundlagen des vorliegenden Kaufvertrags prüfen lassen.
Raubgefüge
03.04.2009 | 20.09 Uhr | DieBasis
Zunächst raubte bofrost mir in den 80/90er förmlich das Geld aus der Tasche, da man offensichtlich die Produkte hätte günstiger anbieten oder die…
Kein Ausverkauf der Wälder
31.03.2009 | 19.19 Uhr | Lichtblick
Gut, dass es noch Initiativen gibt, die sich klar gegen einen Ausverkauf der öffentlichen Wälder aussprechen. Im bevölkerungsreichsten Bundesland, in…
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige