Von Andreas Damm, 30.03.09, 14:00h, aktualisiert 31.03.09, 12:39h
Bosbach wäre so ein politisches Schwergewicht gewesen, wie es sich die Christdemokraten für die Aufgabe wünschen. Wie für ihn gilt auch für andere bekannte CDU-Politiker: Es wird alles andere als einfach sein, sich in der Wahl Ende August gegen den rot-grünen Kandidaten Jürgen Roters durchzusetzen. Für potenzielle Interessenten kommt die Ungewissheit hinzu, ob die Kölner CDU wirklich alle Affären hinter sich gelassen hat oder ob nicht weiteres Ungemach aus den Tiefen der Partei an die Oberfläche zu gelangen droht.
In Köln ist zur Zeit niemand in Sicht, der sich für den Job aufdrängen würde. Die drei Enkel der ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer, dessen Name allein für einige Prozentpunkte gut sein dürfte, kommen wohl nicht in Frage: Für Konrad Adenauer stehen Familie und Notariat an erster Stelle, und auch seine Brüder Paul und Patrick werden in ihrem Unternehmen dringend gebraucht. Fraktionschef Winrich Granitzka hat als pensionierter Polizeidirektor keinerlei Ambitionen. Er zählt jedoch zu denen, die am Ende ihrer Partei zuliebe möglicherweise zusagen würden – falls sich sonst niemand findet in Köln, im Land und in Berlin. Was sich schon jetzt sagen lässt: Die Kölner CDU hat es versäumt, beizeiten politische Talente aufzubauen.
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Eng
31.03.2009 | 13.43 Uhr | zebingekaelche
Die Engstirnigkeit des Denkens mancher Poster hier findet sich in den Wahlprognosen wieder: Mehrheit für rot-grün und Roters. Gefundenes Fressen für…
beschämend
30.03.2009 | 20.02 Uhr | michaschreibt
Leider hat die CDU generell zu viel Gewicht bei den Wählern. Bundesweit. In Köln lässt sich offenbar hinter dem Deckmäntelchen des christlichen "C"…
Bietmann wäre es
30.03.2009 | 19.52 Uhr | colognehunter
ich denke auch Herr Bietmann wäre es, er kennt alles und jeden, hat schon jeden, auch in der Justiz gekauft und könnte sofort loslegen,
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