Einzelhändler von der Severinstraße und die Prominenz aus dem Veedel posierten auf dem Severinskirchplatz für ein Werbeplakat. (Bild: Worring)
Einzelhändler von der Severinstraße und die Prominenz aus dem Veedel posierten auf dem Severinskirchplatz für ein Werbeplakat. (Bild: Worring)
„Ich bin im Vringsklösterchen geboren und hier in der Straße aufgewachsen“, sagt Wolfgang Niedecken. Und Musikerkollege Tommy Engel ergänzt: „De Vringsstroos ist das wahre Leben, mit allem wat schön es un allem wat Dress es.“ Neben diesen beiden posierten Gerd Köster sowie Mariele Millowitsch („Das ist meine Einkaufsmeile“) und Cordula Stratmann vor der Severinskirche mit einigen Einzelhändler für ein Foto, das in den rund 400 Litfaßsäulen im gesamten Stadtgebiet zieren soll. Dem „Express“ vom morgigen Dienstag liegt das Bild als doppelseitiges Poster bei. „Solch eine Imagewerbung hatte gefehlt. Eine ganz tolle Sache, dass die Promis, die hier leben, ihre Solidarität zeigen“, waren sich Buchhändlerin Ursula Jünger und Jürgen Pfös von der „IG Severinstraße“ einig. „Das Viertel muss so wiederbelebt werden, dass es besser dasteht als früher. Und das schaffen wir auch“, glaubt Karl Blume, der mit dem fünfjährigen Maximilian gleich die fünfte Generation für die traditionsreiche Samen- und Zoohandlung mitgebracht hat. Die Idee zu der Aktion hatte Wirtschaftsdezernent Norbert Walter Borjans und Karl-Heinz Pütz, Sprecher der „AG Arsch huh“, knüpfte die Kontakte. Engel hat die Ereignisse schon in ein Lied gepackt: „Un dann es widder keiner jewäse. Un dann wor et widder keiner schuld. Et hät wie immer an jet anderem jeläje. Un et hät jo och keiner jewollt.“