Von Claudia Hauser, 23.04.09, 17:37h
26 Mädchen zwischen zwölf und 15 Jahren lernten einen Tag lang die Arbeit der Bundespolizei kennen: Spurenaufnahme am Tatort, Abnahme von Fingerabdrücken und Durchsuchungstechniken. Claudia Brendler ist Hundeführerin und erzählt von Übungen, bei denen ihre Diensthündin aus dem Hubschrauber oder einem fahrenden Auto springen muss. „Können auch kleine Hunde als Polizeihund arbeiten?“, fragt eine Teilnehmerin. Das können sie - aber nicht bei der Verbrecherjagd. „Kleine Pinscher werden aber als Drogenspürhunde eingesetzt“, berichtet Brendler.
Doch nicht nur Hündin Sascha muss arbeiten, die Mädchen sollen selbst ausprobieren, wie es sich anfühlt, in voller Montur zu stecken - Schutzweste, doppelt gefütterte Hose, Jacke, Schienbein- und Knieschützer, Pistolengurt und Helm. Bei der Vorstellung, jetzt auch noch rennen zu müssen, stöhnen sie. Also kriegen sie die Aufgabe, den Eingang zum Andreaskloster zu versperren. Zaghaft halten sie die Schutzschilde hoch, die anderen Mädchen drängen dagegen. „Die Beine müssen schon beide fest auf dem Boden stehen“, ruft Oberkommissar Ulrich Weber. „Mit den grazilen Schühchen geht das nicht.“ Die Mädchen kichern.
„Je mehr Frauen sich für den Beruf der Polizistin interessieren, desto besser“, sagt Ulrich Weber, der als Polizeitrainer arbeitet. „Wir merken immer wieder, dass Frauen brenzlige Situationen viel besser entschärfen können als Männer - die Leute reagieren einfach anders, wenn eine Frau vor ihnen steht.“ Ob sie wirklich Polizistin werden will, weiß die 14-jährige Lena nicht. „Aber es hat totalen Spaß gemacht.“
Nachwuchs für die Schlägertrupps
26.04.2009 | 10.52 Uhr | EtNu1988
Nachdem die Schlägertrupps der Polizei ja schon ihre Quotenausländer bekommen haben, müssen nun natürlich jetzt auch die Frauen ran. Komisch, dass…
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