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Grundsteinlegung

Gute Wünsche für den Hippodom

Von Anja Katzmarzik, 23.04.09, 18:31h, aktualisiert 24.04.09, 14:32h

Die neue Attraktion soll im Juni 2010 eröffnet werden, die Kosten belaufen sich auf 15 Millionen Euro. Oberbürgermeister Fritz Schramma legte mit Zoo-Vertretern und Unterstützern den Grundstein für das neue Haus, in dem Flusspferde und Nilkrokodile leben werden.

Hippodom
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Grundsteinlegung im Zoo (Bild: Rakoczy)
Hippodom
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Grundsteinlegung im Zoo (Bild: Rakoczy)
Riehl - Fritz Schramma zählte noch einmal das Kleingeld nach. Von jeder Euro-Münze sollte schließlich eine mit eingemauert werden. Dazu wurde ein Satz aktueller Tageszeitung in einer luftdicht verschlossenen Röhre eingemauert. Fertig war die Grundsteinlegung für den Hippodom am Donnerstag im Zoo.

Die neue afrikanische Landschaft für Flusspferde und Nilkrokodile soll im Jubiläumsjahr 2010 eröffnen. Dann wird der drittälteste Tiergarten Deutschlands 150 Jahre alt. „Wir sind stolz auf diese Tradition. Aber ab und zu muss auch mal was Neues her“, sagte Direktor Theo Pagel. Mit seinem Vorstandskollegen Christopher Landsberg, Projektleiter Wolf Brass, dem Aufsichtsrats-Chef Walter Grau, dem Fördervereinsvorsitzenden Klaus Josef Maus und dem Rhein-Energie-Vorstand Dieter Hassel griff er zur Maurerkelle. Das Energieversorgungsunternehmen hatte 1,5 von insgesamt 15 Millionen Euro Baukosten zu dem Projekt für das Wasser-Recycling und Filtersystem sowie einen Energie-Lehrpfad beigesteuert.

Viele gute Wünsche wurden dem Bau mit auf dem Weg auf der Zielgeraden bis zur geplanten Eröffnung im Juni 2010 gegeben. Von Unfallfreiheit (Schramma) über gutes Wetter (Landsberg) war fast alles dabei. Auch die allzu menschliche Bitte des Aufsichtsratschefs Walter Grau, der sich wünschte, dass die Baukosten nicht überschritten werden. Schramma sprach vom Zoo als „wichtigem Botschafter unserer Stadt“ und nennt die neue Anlage jetzt schon einen ganz neuen Erfahrungsraum von Weltrang. 1,5 Millionen Menschen besuchen den Kölner Zoo im Jahr.

Die Anlage des Hippodom wird 3500 Quadratmeter messen und es den Besuchern etwa ermöglichen, Nil-Krokodile und Flusspferde „Auge in Auge“ unter Wasser zu beobachten. Nach dem Elefantenpark und dem Regenwaldhaus ist es das dritte Großprojekt im Zoo in nur wenigen Jahren.

Auf dem Gelände zwischen Madagaskarhaus und Zoo-Restaurant stand ganz früher das historisches Ballhaus, das im 19. Jahrhundert zu dem Zoo gehörte. Es war im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. Seitdem wurde die Brache als Betriebs-Parkplatz benutzt.



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