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Kritik am Radrennen

„Rund um Köln“ ohne Odenthal?

Von Karin M. Erdtmann, 01.05.09, 17:31h

Im Planungsausschuss wurde Kritik am Ablauf des Radrennens "Rund um Köln" laut: Der Ärger durch die Sperrungen sei größer als der Werbewert.

Rund um Köln
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Zuschauer am Straßenrand (hier in Bensberg) machten das Rennen "Rund um Köln" zum Ereignis. (Bild: Nonnenbroich)
Rund um Köln
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Zuschauer am Straßenrand (hier in Bensberg) machten das Rennen "Rund um Köln" zum Ereignis. (Bild: Nonnenbroich)
Odenthal - Massive Kritik wurde im Planungsausschuss am Ablauf des Radrennens „Rund um Köln“ geübt. Hans-Josef Schmitz (FDP) hielt es für „völlig überzogen“, für 90 Radler, die in zwei Minuten durch den Ort rasten, dreieinhalb Stunden Vollsperrung anzuordnen. „Hotelgäste und Gottesdienstbesucher saßen fest, die Tankstellen konnten zumachen.“ Wer Ostermontag Freunde und Verwandte habe besuchen wollen, habe lange Umwege in Kauf nehmen müssen; nicht mal ein Pfarrer auf dem Weg zur Kirche sei durchgelassen worden. „Damit schafft man sich keine Freunde“, kritisierte Schmitz.

„Bei uns treffen Sie damit auf offene Ohren“, pflichtete Uwe Koch bei, der sich in der Gemeindeverwaltung um die Abwicklung des Rennens kümmert. „Wir hätten die Sperrung zwischendurch gerne aufgehoben, aber da hat die Polizei nicht mitgemacht.“ Wenn die Beamten nicht in der Nähe waren, sei es gelungen, einzelne Verkehrsteilnehmer durchzuschleusen. „So war das mit uns auch nicht abgestimmt.“ In den Jahren zuvor hatte es immer nur Teilsperrungen gegeben, wenn das Feld gerade durchkam.

Entsprechend sauer reagierte auch Bürgermeister Johannes Maubach. Zwar habe das Rennen durch die Fernsehübertragung auch einen Werbewert für die Gemeinde, „aber wenn das in Zukunft nicht besser geregelt wird, will ich die Teilnahme Odenthals gerne in Frage stellen“.



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