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Online-Umfrage

Mehrheit für den Kunstrasenplatz

Von Stefan Kunze, 13.05.09, 18:21h, aktualisiert 25.05.09, 18:26h

Das Ergebnis einer Online-Umfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“ zeigte, dass die Mehrheit für einen Kunstrasenplatz ist. Hinter verschlossenen Türen wurde derweil über die Zukunft des Fußballplatzes an der Steinbreche gesprochen.

Online-Umfrage Kunstrasenplatz
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Online-Umfrage zum Kunstrasenplatz
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Online-Umfrage zum Kunstrasenplatz
Bergisch Gladbach - Die Verhandlungen über die Zukunft des Fußballplatzes an der Steinbreche laufen. Am Dienstag trafen sich der SV Refrath, SC 27, TV Refrath und NK Croatia unter Vermittlung des Stadtsportverbandes zum Gespräch. Über die Ergebnisse wurde zunächst Stillschweigen vereinbart. Kommende Woche könnten erste Resultat vorliegen. „Es waren sehr konstruktive Gespräche in guter Atmosphäre“, betonte Uwe Tillmann vom Stadtsportverband.

Bisher nutzt hauptsächlich der SV Refrath den Platz, der kontaminiert ist und saniert werden muss. Der SC 27 bot an, die Mehrkosten für die Einrichtung eines Kunstrasenplatzes zu übernehmen. Daraufhin gab es einen Aufschrei aus Refrath: Die anderen Vereine befürchteten, den Platz nicht mehr nutzen zu können.

Beim SV Refrath erwägt man nun, selbst die Finanzierung eines Kunstrasenplatzes zu stemmen. Vereinsvertreter sprachen auf der Podiumsdiskussion von dieser Idee. Der Heimplatz der 27er an der Saaler Mühle muss erst in fünf Jahren saniert werden. Eine Lösung wäre, dass auch dieser Verein seine Anlage schon jetzt zum Kunstrasenplatz ausbauen lässt.

Auf der Internetseite des „Kölner Stadt-Anzeiger“ ging die Diskussion derweil lebhaft weiter. Bei einer Umfrage meinten gut 40 Prozent der Teilnehmer, wenn ein Investor den Platz bauen wolle, solle er das machen. 27 Prozent erklärten, die Vereine sollten sich einigen, ein Fünftel mokiert die mangelnde sportliche Fairness im gesamten Verfahren. Für knapp zehn Prozent ist ein Kunstrasenplatz zu teuer.



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