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Eis- und Schwimmstadion

Naturbad und luftige Bahn für Eisläufer

Von Dirk Risse, 14.05.09, 19:09h

Zur Wintersaison 2010/2011 soll das neue Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße eröffnet werden. Die Bauarbeiten sollen Anfang Juni beginnen. 360.000 Besucher jährlich erwartet die Köln-Bäder GmbH im Gebäude, das von Stadionbau-Experten geplant wurde.

Eis-/Schwimmstadion Lentstraße
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Die Stahlkonstruktion des Neubaus ermöglicht demnächst Eislauf-Runden im ersten Stock. (Bild: Schulitz & Partner)
Eis-/Schwimmstadion Lentstraße
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Die Stahlkonstruktion des Neubaus ermöglicht demnächst Eislauf-Runden im ersten Stock. (Bild: Schulitz & Partner)
Innenstadt -

Schon der Abriss des alten Eis- und Schwimmstadions im vergangenen Jahr war ein logistischer Kraftakt. 1000 Lastwagen-Ladungen mit Schutt wurden damals abtransportiert. Nun wird der Eigentümer, die Köln Bäder GmbH, beim Bau des neuen Eis- und Schwimmstadions einen ähnlichen Aufwand betreiben müssen. In den kommenden Wochen werden sich die Bagger in den Boden graben und bis zu 100 Arbeiter werden Stahlplatten löten, Glasscheiben montieren, bohren und fräsen. Allein für das Fundament müssen 20 000 Kubikmeter Erde beiseite geschaufelt werden.

Zur Wintersaison 2010 / 2011 soll das gut 20 Millionen Euro teure Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße fertig sein. Neben der 1.800 Quadratmetern großen Eisfläche ist ein neues Hallenbad mit 25 Meter langen Wasserbahnen geplant. Über den beiden Sportstätten soll im ersten Stock des Gebäudes eine 260 Meter lange Bahn gezogen werden, auf der Eisschnellläufer im Winter, Rollschuhfahrer im Sommer ihre Runden ziehen können. Außerdem sollen den Besuchern ein zweieinhalb Meter tiefes Naturfreibad, das wie das alte Freibad mit Brunnenwasser gespeist wird, sowie eine finnische Saunalandschaft zur Verfügung stehen.

Offizieller Spatenstich ist am 5. Juni, die Vorarbeiten werden aber schon in der vorletzten Maiwoche beginnen, sagte Johannes Gehlen, Leiter des Gebäudemanagements der Köln Bäder GmbH. Im Anschluss an die Erdarbeiten legen die Arbeiter eine Bodenplatte, auf der schließlich die 12,20 Meter hohe Stahlkonstruktion errichtet wird. Die Pläne zum Bau stammen vom Braunschweiger Architektenbüro Schulitz & Partner, dessen Mitarbeiter als Experten im Stadionbau gelten. Unter anderem haben sie das Fußball-Weltmeisterschafts-Stadion in Hannover geplant.

350.000 Besucher jährlich

Die Köln Bäder GmbH erwarten im Stadion an der Lentstraße jährlich ungefähr 350.000 Besucher. Die Gäste sollen das Bad zu moderaten Eintrittspreisen nutzen können, anvisiert sind drei bis vier Euro pro Tag für den Besuch der Badelandschaft. Gäste, die mit dem Auto zum Stadion kommen, können den benachbarten Parkplatz künftig über die Innere Kanalstraße erreichen. Wie schon die Bezirksvertretung Innenstadt beschloss auch der Verkehrsausschuss, die Parkplatz-Zufahrt an die Innere Kanalstraße zu legen. Die Ausfahrt erfolgt über die Lentstraße.



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