Erstellt 09.04.09, 14:32h, aktualisiert 09.04.09, 15:49h
Nach Informationen der "Berliner Zeitung" (Donnerstag) scheint einiges gegen Ebert, der wegen Überziehens des Zapfenstreichs von seinem Verein für knapp zwei Wochen suspendiert worden war, zu sprechen: Nach Angaben des Blatts gäbe es für die Sachbeschädigungen Zeugen, zudem spreche in Fahnder-Kreisen "vieles dafür, dass er es war", schreibt die Zeitung weiter.
Ebert wird genötigt
Am Dienstag hatte Eberts Anwalt Janusz Lerch zudem erklärt, dass sein Mandant nach den nächtlichen Eskapaden bereits zweimal von einer Person genötigt worden sei. Der 22-Jährige sei aufgefordert worden, einen PKW-Schaden zu regulieren, sonst "könnte für nichts mehr garantiert werden", heißt es in einem dem LKA vorliegenden Wortlaut eines Gesprächs Eberts mit einer Person vor seinem Haus.
Anwalt Lerch behalte sich vor, ein formelles Strafverfahren einzuleiten, wenn "sein Mandant noch einmal von dritten Personen aufgesucht werden sollte". Dass Ebert ein Schweigegeld von 5000 Euro gezahlt habe, damit ein anderer Geschädigter seine Anzeige zurückzog, bestreitet der Spieler vehement. (dpa)
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