kalaydo logo
stellen
auto
immobilien
marktplatz
inserieren
Schriftgröße

Vandalismus

Vorwürfe gegen Ebert erhärten sich

Erstellt 09.04.09, 14:32h, aktualisiert 09.04.09, 15:49h

Immer mehr Details über die ausgelassene Sauftour mit Sachbeschädigung von Fußballprofi Patrick Ebert kommen ans Tageslicht. Einem Pressebericht zufolge soll Ebert viel mehr Autos beschädigt haben als bisher bekannt.

Patrick Ebert
Bild vergrößern
Schwerer Vorwürfe gegen Patrick Ebert. (Bild: dpa)
Patrick Ebert
Bild verkleinern
Schwerer Vorwürfe gegen Patrick Ebert. (Bild: dpa)
BERLIN - Die Affäre um mögliche Sachbeschädigungen an Autos nach einer Partynacht durch Fußball-Profi Patrick Ebert weitet sich aus. Nach Ermittlungen des Landeskriminalamtes (LKA) sollen am frühen Morgen des 18. März nicht wie zunächst angenommen sechs oder sieben Autos und ein Motorroller, sondern insgesamt 13 parkende Wagen beschädigt worden sein, berichtet der "Tagesspiegel" am Donnerstag. Ebert, der die Vandalismus-Vorwürfe nach wie vor bestreitet, war an besagtem Morgen zusammen mit Kevin-Prince Boateng von Borussia Dortmund in angetrunkenem Zustand von einer Polizeistreife im Berliner Stadtteil Wilmersdorf angehalten worden.

Nach Informationen der "Berliner Zeitung" (Donnerstag) scheint einiges gegen Ebert, der wegen Überziehens des Zapfenstreichs von seinem Verein für knapp zwei Wochen suspendiert worden war, zu sprechen: Nach Angaben des Blatts gäbe es für die Sachbeschädigungen Zeugen, zudem spreche in Fahnder-Kreisen "vieles dafür, dass er es war", schreibt die Zeitung weiter.

Ebert wird genötigt

Am Dienstag hatte Eberts Anwalt Janusz Lerch zudem erklärt, dass sein Mandant nach den nächtlichen Eskapaden bereits zweimal von einer Person genötigt worden sei. Der 22-Jährige sei aufgefordert worden, einen PKW-Schaden zu regulieren, sonst "könnte für nichts mehr garantiert werden", heißt es in einem dem LKA vorliegenden Wortlaut eines Gesprächs Eberts mit einer Person vor seinem Haus.

Anwalt Lerch behalte sich vor, ein formelles Strafverfahren einzuleiten, wenn "sein Mandant noch einmal von dritten Personen aufgesucht werden sollte". Dass Ebert ein Schweigegeld von 5000 Euro gezahlt habe, damit ein anderer Geschädigter seine Anzeige zurückzog, bestreitet der Spieler vehement. (dpa)



Den Kölner Stadt-Anzeiger im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Newsticker


DFB-Pokal Liveticker


Anzeige


Bildergalerie


Umfrage

EM-Qualifikation 2012
Die deutsche Nationalmannschaft trifft in der Qualifikation auf die Türkei, Österreich, Belgien, Kasachstan und Aserbaidschan. Gelingt unseren Jungs der Einzug in die EM-Endrunde?

Quiz


Bolzplatz. Die Kolumne


Bundesliga Liveticker


Aktion


Top-Links

Anzeige


Hintergrund


Hintergrund



Dienste