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Kölner Zoo

Zoo-Vorstand weitere drei Jahre im Amt

Von Helmut Frangenberg, 27.05.09, 07:15h, aktualisiert 27.05.09, 12:02h

Theo Pagel und Christopher Landsberg haben einen Dreijahresvertrag erhalten und werden den Zoo somit auch im kommenden Jubiläumsjahr steuern. Zum 150-jährigen Bestehen des Tierparks sind bereits zahlreiche Aktionen geplant.

Flusspferde
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die Flusspferde des Kölner Zoos dürfen sich schon auf die Eröffnung des „Hippodoms“, einer neuen Anlage für Fusspferde und Krokodile, freuen. (Bild: Rakoczy)
Flusspferde
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die Flusspferde des Kölner Zoos dürfen sich schon auf die Eröffnung des „Hippodoms“, einer neuen Anlage für Fusspferde und Krokodile, freuen. (Bild: Rakoczy)
Riehl - Der Aufsichtsrat des Kölner Zoos hat die Verträge mit den beiden Vorständen Theo Pagel und Christopher Landsberg verlängert. Arbeitnehmervertreter und SPD lehnten einen Fünfjahresvertrag, den der Aufsichtsratschef vorgeschlagen haben soll, ab. Sie bekamen einen Dreijahresvertrag. Damit ist klar, dass Pagel und Landsberg den Zoo auch im kommenden Jubiläumsjahr steuern werden. Der Zoo wird im nächsten Jahr 150 Jahre alt. Es sind nationale und internationale Tagungen geplant. Ein Höhepunkt dürfte die Eröffnung des „Hippodoms“, einer neuen Anlage für Fußpferde und Krokodile, werden.

Mit der Entscheidung des Aufsichtsrats endet auch eine monatelange interne Debatte, die gelegentlich zur Schlammschlacht ausuferte, um die Führungsqualitäten des Vorstandes des Tierparks. In anonymen Briefen hatten offenbar einzelne Mitarbeiter des Zoos Vorwürfe gegen Pagel und Landsberg erhoben. Die Rede war von Mobbing, Klüngelei, schlechtem Management und „krummen Geschäften“. „Der ganze Zoo geht kaputt, alle sind frustriert“, hieß es in einem Schreiben an die Aufsichtsräte, das auch an einige ausgewählte Medien verschickt worden war.

Der Aufsichtsrat beauftragte Gutachter, um den wirtschaftlichen Kritikpunkten nachzugehen. Nach der Vorlage ihrer Ergebnisse sprach er dem Vorstand das Vertrauen aus. Kritik wurde jedoch an der Vergabepraxis von kleineren Aufträgen für Dienstleistungen und Lieferungen geübt, bei der der Zoo die von ihm selbst aufgestellte Grenze für öffentliche Ausschreibungen missachtete. Sie liegt bei 2500 Euro.

Der Zoovorstand selbst hatte bereits im vorigen Jahr eine Organisationsuntersuchung in Auftrag gegeben, um die internen Abläufe zu verbessern. Die Studie spricht „Schwachstellen in der Organisation“ und „Problemen in der internen Kommunikation“. Das führe zu Konflikten, die die Arbeitsabläufe im Zoo „deutlich beeinträchtigen“.



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